Mehr als 60 führende Corporate-Real-Estate- und Asset-Manager geben ein klares Meinungsbild zur urbanen Transformation ab.

Mehr als 60 führende Corporate-Real-Estate- und Asset-Manager haben im Rahmen zweier TME net&work Veranstaltungen zum Thema „Das Office ist tot – es lebe das Office!“ ein klares Meinungsbild abgegeben. Die von der führenden Real Estate Beratung TME Associates ausgerichtete Netzwerk-Veranstaltung befasste sich mit der Veränderung der Arbeits- und Lebenswelten und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die qualitative und quantitative Immobiliennachfrage. Das Fazit der Diskussion: Die durch Corona beschleunigte Mobilisierung der Arbeit führt unumkehrbar zu Dezentralisierung und Stadtflucht. Das klassische Büro wird durch alternative Komponenten verdrängt, es entstehen hybride Portfolios. Diese werden die Immobilienbranche in den nächsten Jahren vor ungeahnte Herausforderungen stellen!

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Jörn König, Architekt und Partner Integrated Working Environment bei TME Associates, eröffnete die Veranstaltung mit der These: „Die Zukunft des Büros geht weit über die Homeoffice-Diskussion hinaus. Durch die Möglichkeit der freien Arbeitsortwahl fangen die Nachteile der Großstadt an zu überwiegen. Selbst Boomtown München hat Einwohner verloren! Wir erleben den Beginn einer gewaltigen urbanen Transformation. Auch Büroportfolios müssen komplett neu gedacht werden“. 

Mit mehr als 60 Teilnehmern, mehrheitlich Führungskräfte im Real Estate Management international tätiger Corporates aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, war das Interesse an dem Thema beachtlich. So wurden im Rahmen von Impulsvorträgen, Themenpräsentationen und Diskussionen zwei Meinungsabfragen geschaltet, die beeindruckende Resultate lieferten: 

  • Nahezu alle Befragten (98%) bestätigen die urbane Transformation im städtischen Raum und sind sich sicher „Nichts bleibt beim Alten!“. Mehrheitlich (51%) sehen gar eine urbane Transformation mit Wiederbelebung des ländlichen Raums. 
  • Alle Befragten sehen bis zum Jahr 2025 einen Rückgang von mindestens 30% der klassischen Bürofläche bei gleichzeitiger Hinzunahme alternativer Arbeitsorte; über 30% der Befragten sehen gar einen Rückgang klassischer Büroflächen von über 50% bei gleichzeitigem Zuwachs alternativer Flächen von mindestens 25% in einem dann hybriden Portfolio.

TME Partner und Mitglied des Beirats Thilo Junkes fasst die Veranstaltung abschließend zusammen: „Die Arbeits- und Lebenswelten haben sich verändert und dies hat Auswirkungen auf die qualitative und quantitative Immobiliennachfrage und final auch auf Bebauungspläne und Mobilitätskonzepte – da gibt es kein Zurück. Insofern erwarte ich Handlungsdruck bei den Immobilienverantwortlichen in den Unternehmen, aber auch bei den übrigen professionellen Immobilienmarktteilnehmern.“

Quelle: TME Associates, München und Zürich (sw)

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