In Zeiten, in denen die Preise für fossile Brennstoffe immer teurer werden, wünschen viele Haushalte sich eine Alternative herbei, um sich zumindest in gewisser Form unabhängiger von den vorherrschenden Bedingungen zu machen. In unserer so hochmodernen Zeit kann es manchmal durchaus noch lohnenswert sein, wenn man hin und wieder auf die Herangehensweisen der Vergangenheit setzt. Brennholz ist schon immer ein gutes und effektives Mittel gewesen, um für ein schönes, wärmespendendes und angenehm loderndes Feuer zu sorgen – so lange es in einem trockenen Zustand ist, versteht sich. Um genau dies regelmäßig gewährleisten zu können, setzen immer mehr Personen darauf, einen eigenen Brennholzunterstand im Garten oder Außenbereich zu bauen. Hier ist das Brennholz schnell abrufbar, kann sauber und trocken gelagert werden und eine platzeinnehmende Lagerung innerhalb der eigenen Wohnung fällt weg. Wir zeigen Ihnen in unserem Beitrag, wie auch Sie es kinderleicht bewerkstelligen können, einen derartigen Unterstand zu errichten.

Ein guter Untergrund, ist die halbe Miete

Der Brennholzunterstand muss bei Wind und Wetter standhalten, dementsprechend ist es nur eine logische Schlussfolgerung, dass der neue Lagerplatz für die Hölzer einen zuverlässigen Untergrund aufweist. Es ist äußerst empfehlenswert in diesen Schritt viel Sorgfalt zu investieren, damit die darauffolgenden Arbeitsschritte eine solide Base haben.

Nehmen Sie am besten mehrere Holzpaletten und richten Sie diese nebeneinander auf Pflastersteinen aus. Wie die Füße bei einem Tisch oder Hocker, sorgen sie am Boden dafür, dass das gesamte Konstrukt eine ordentliche Stabilität hat. Winkelverbindungen und Flachverbinder halten alles hervorragend beisammen.

Der Bau des Rahmenkonstrukts

Der Boden ist die halbe Miete, das Rahmenkonstrukt fast schon die gesamte. Fangen Sie an die spätere Position der Einschlagbodenhülsen ausfindig zu machen, also diejenigen Löcher, in die später die Vierkanthölzer kommen, die das Gerüst des Brennholzunterstands bilden. Wenn Sie diese Stellen lochen, werden Sie sehen, dass sich die Hülsen viel einfacher einbinden lassen. Sind die Einschlagbodenhülsen eingelassen, können Sie bereits die Vierkanthölzer in die platzierten Hülsen stecken.

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Die Realisierung der Träger und des Daches

Trocken, sauber und ordentlich soll das Brennholz gelagert werden, dementsprechend wichtig ist es auch, für ein widerstandsfähiges und sauber angebrachtes Träger- und Dachkonstrukt zu sorgen. Das Dach sollte dabei stets eine leichte Neigung aufweisen, damit bei einsetzendem Regen das Wasser reibungslos nach hinten wegfließen kann.

Damit die in den Schritten zuvor platzierten Pfosten und waagerecht verlaufenden Rahmenhölzer fest zu einem zusammenhängenden Konstrukt verbunden werden können, müssen Sie sie mit Schwerlast-Winkelverbindern oder Flacheisen befestigen. Auch eine etwas längere Schraube, die von oberhalb des Dachträgers in die Stütze bzw. das Vierkantholz geschraubt wird, kann für eine ausgezeichnete Stabilität sorgen.

Die finalisierenden Arbeiten bestehen abschließend daraus das bereits robust daherkommende Gestell mit einem witterungsbeständigen Dach zu bestücken. Nutzen Sie am besten Dachsparren und positionieren Sie diese auf den Rahmenhölzern. Mit Schallbrettern werden genau diese Dachsparren dann im nächsten Step beplankt. Kürzen Sie die gekauften Schallbretter so weit, dass sie perfekt mit der Breite des restlichen Konstrukts harmonieren. Fertig – mit wenig Mühe haben Sie nun ein Brennholzunterstand errichtet, der mit Sicherheit über einen sehr langen Zeitraum die Holzscheite trocken und sauber halten wird.

Holzschutzlasur für zusätzliche Widerstandsfähigkeit

Wie bei fast allen Holzgegenständen oder Bauten, die für einen Daueraufenthalt an der frischen Luft vorhergesehen sind, ist es auch in diesem Fall unabdingbar für eine Holzschutzlasur zu sorgen. Anstatt eine geringe Lebensdauer oder ständige Ausbesserungsarbeiten zu riskieren, empfiehlt es sich, den Brennholzunterstand von Beginn an mit einem derartigen Mittel zu behandeln. Auch die Wahl des Holzes kann in punkto Beständigkeit den Unterschied ausmachen. Diejenigen, die auf eine Lasur verzichten möchten, sollten von Anfang an auf ein kesseldruckimprägniertes Holz vertrauen. Dieses wird auch ohne vorherige Behandlung erstklassig gegen Wind und Wetter bestehen und somit zeitgleich dazu beitragen, dass Ihr kostbares Brennholz geschützt wird.

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