Ein Rückzugsort, in dem Körper und Seele neue Kraft tanken und sich regenerieren können – das muss nicht gleich ein teures und überlaufenes Spa sein. Eine wohltuende Wellnessoase lässt sich auch im eigenen Bad wunderbar realisieren.

Im Zeitalter von Stress, Doppeltbelastungen und dem Anspruch an ständiger Erreichbarkeit und Leistungsfähigkeit sehnen sich immer mehr Menschen nach kleinen Oasen, in denen sich der Körper optimal erholen kann. Wellnessresorts liegen daher nach wie vor im Trend. Doch vielen fehlt es an Zeit, um hier regelmäßig auszuspannen. Dabei lässt sich mit relativ geringem Aufwand das eigene Badezimmer in einen Wellnesstempel verwandeln. Steht ohnehin eine Renovierung oder Sanierung des Badezimmers an, bietet dies die ideale Voraussetzung, um neueste Wellnesstrends umzusetzen.

Die perfekten Komponenten für ein Wellness-Bad

Ein Badezimmer wird dann zum perfekten Wellnesstempel, wenn es gelingt, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, die Komfort und Luxus bietet und die stressige Außenwelt auszuschließen vermag. Damit dies gelingt, ist ein optimales Zusammenspiel aller Komponenten notwendig. Dazu gehören eine gut durchdachte Raumaufteilung, ein Einrichtungskonzept, das dem persönlichen Geschmack entspricht und für Wohlfühlcharakter sorgt, sowie die entsprechende Ausstattung.

Die Möglichkeiten sind vielseitig, auch mit kleinerem Budget lässt sich vieles umsetzen, und auch ein eher überschaubares Bad kann mit dem richtigen Konzept zur kleinen Wellness-Oase werden.

Die perfekte Raumaufteilung

Planen Sie die Aufteilung Ihres Badezimmers sorgfältig. Was lässt sich auf dem vorhandenen Raum realisieren? Werden alle Bereiche clever genutzt, ist es unter Umständen möglich, sowohl Dusche als auch Badewanne im Wellness-Bad unterzubringen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Badezimmer nicht zu überladen wirkt. Denn ein vollgestellter Raum sorgt unmerklich für mentalen Stress und verhindert die maximale Entspannung. Ist nicht alles Gewünschte auf dem vorhandenen Raum realisierbar, konzentrieren Sie sich auf das für Sie Wesentliche. Es muss unter Umständen nicht der ausladende Whirlpool sein. Auf engem Raum erfüllt eine moderne ebenerdige Dusche mit Wellness-Funktionen ebenfalls ihren Zweck.

Falls es möglich sein sollte, empfiehlt es sich, die Toilette aus dem Blickfeld zu nehmen. Vielleicht verfügen Sie über ein separates Gäste-WC. Oder sie lassen eine halbhohe Trennwand einziehen, die die Toilette zumindest optisch abgrenzt.

Ist das Badezimmer vollständig in Sanierung, sollten Sie alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen: Gibt es beispielsweise die Möglichkeit, eine Wand einzureißen und so mehr Platz zu schaffen? Lässt sich nachträglich ein Tageslichtfenster einsetzen? All diese Änderungen lassen sich im Rahmen einer Badsanierung mit wenig zusätzlichem Aufwand realisieren, haben aber einen großen Effekt auf Ihr Wellness-Bad.

Gerade das Tageslichtfenster ist fast schon ein Muss. Es sorgt für angenehme Lichtverhältnisse, lässt uns automatisch wohler fühlen und garantiert auch die bestmögliche Lüftung aus Schutz vor Schimmelbildung.

Gestalten Sie Ihr Bad nach Ihren Wünschen

Auch das Einrichtungskonzept will wohl geplant sein. Überlegen Sie im Vorfeld, welchen Charakter Ihr Badezimmer haben soll. Zieht sich ein roter Faden durch Ihren Einrichtungsstil, sorgt dies für einen besonderen Wohlfühlcharakter. Vielleicht möchten Sie ein Bad, das Naturverbundenheit ausstrahlt. Lieben Sie maritimen Charme, oder wünschen Sie sich einen Wellnesstempel mit orientalischem Charakter? All diese Ideen lassen sich mühelos umsetzen. Dies gelingt mit der entsprechenden Farbgebung und der Kombination entsprechend passender Accessoires und Deko-Elementen.

Verzichten Sie auch hier auf überladene Deko, sondern setzen Sie lieber gezielte Akzente. Damit der Geist sich wohlfühlen und entspannen kann, sind wenige Farben, die miteinander harmonieren, empfehlenswert. Hier bieten sich Natur- und Erdtöne besonders an. Zarte Gelb- und Vanilletöne sind zudem energiespendend und streicheln die Seele. Grüntöne sind ideal für Menschen mit großer Naturverbundenheit. Zu dunkle Farben wirken hingegen eher bedrückend, es sei denn, das Badezimmer ist groß und entsprechend optimal beleuchtet. Auch vom klassischen Weiß ist eher abzuraten, weil dies oftmals einen klinischen Charakter erzeugt. Wichtig ist jedoch immer ihr persönlicher Geschmack.

Bildquelle: fotolia – © denisismagilov

Die richtigen Materialien

Fliesen sind in einer Nasszelle natürlich unverzichtbar. Kombinieren Sie diese bestenfalls mit Holzelementen, weil Holz für wahren Wohlfühlcharakter sorgt. In Kombination mit Pflanzen und anderen natürlichen Stoffen wie Bambus oder Leinen fühlen Sie sich in Ihrem Badezimmer „geerdet“.

Besonders beliebt sind nach wie vor Fliesen in edler Holzoptik oder Natursteinfliesen.

Wellnesseinrichtung für jeden Geldbeutel

Wer sich sein neues Badezimmer etwas kosten lässt, investiert in eine ausladende Badewanne mit integrierten Düsen und Massagefunktionen. Auch im Bereich der Duschpaneele gibt es mittlerweile tolle Konzepte, die alles vom sanften Regenschauer bis energiespendendem Massagestrahl bieten. Ist das Badezimmer groß, so ist eine eigene kleine Sauna oder eine Infrarotkabine das Sahnehäubchen.

Doch auch mit deutlich kleinerem Budget lässt sich der Wellnesscharakter umsetzen. Duschpaneele gibt es auch in günstigeren Varianten. Manche haben integrierte Infrarotbeleuchtungen, die einen adäquaten Ersatz für teure und platzeinnehmende Kabinen darstellen. Fehlt das nötige Kleingeld für einen Whirlpool, so kann die alte Badewanne mit einer Massagematte ausgestattet werden. Stimmen dann auch die kleinen, aber feinen Details, so ist auch das Low-Budget-Wellnessbad der ideale Ort, um auszuspannen.

„Stresserzeuger“ verbannen

Wollen Sie sich in Ihrem Badezimmer rundum wohlfühlen, sollten Sie alle Elemente, die bereits mental für Stress sorgen, aus diesem Bereich verbannen. Dazu gehören Waschmaschine du Trockner, die Wäschespinne oder andere Reinigungsutensilien. Versuchen Sie immer, hier andere Staumöglichkeiten in separaten Räumen oder im Keller zu schaffen, damit Ihr Badezimmer allein den Schönen Dingen des Alltags vorbehalten bleibt.

Angenehmes Lichtkonzept ein „Muss“

Die Beleuchtung spielt eine grundlegende Rolle. Sie entscheidet im Wesentlichen darüber, wie wohl wir uns in einem Raum fühlen. Widmen Sie daher Ihrem Lichtkonzept im Wellness-Bad die notwendige Aufmerksamkeit. Sanftes Licht sollte indirekt sein und eine angenehme Nuance haben. Achten Sie darauf, dass es weder zu grell, noch zu dunkel ist. Ideal sind Lichtpanels, die oberhalb des Spiegels oder seitlich davon installiert werden. Idealerweise lässt sich das Licht dimmen, so dass Sie die Möglichkeit haben, bei gedämpftem Licht und Kerzenschein im Whirlpool zu entspannen, für Ihre Morgendusche jedoch entsprechend angenehm helle Beleuchtung zur Verfügung haben.

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Duftkonzept integrieren

Arbeiten Sie mit Düften. Hierzu gibt es hübsche Duftlampen, Duftstäbchen etc. Verzichten Sie auf synthetische Stoffe und nutzen Sie natürliche Öle, um die gewünschte Atmosphäre zu schaffen. So wirken Zitrusdüfte beispielsweise am morgen aktivierend. Lavendelduft sorgt hingegen für Beruhigung am Abend. Oder Sie nutzen orientalische Öle, um sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht fühlen zu können.

Vergessen Sie nicht eine gemütliche Sitzecke in Ihr Wellnessbad zu integrieren. Gelingt diese perfekte Kombination aus allen Komponenten, steht Ihr persönlicher kleiner Wellnesstempel dem teuren Resort in nichts nach.

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