Die Ergebnisse bestätigen nicht nur bekannte Klischees, sondern liefern auch einige Überraschungen

Deutschland und Österreich teilen neben der Sprache vor allem eins: Stereotypen übereinander. Typisch Österreich? Ganz klar: Sisi, Wintersport, Kaiserschmarrn und Wiener Schmäh! Die Deutschen? Organisiert, weitgehend humorfrei und immer pünktlich. Über die 817 kilometerlange Landesgrenze hinweg sind zahlreiche Klischees über die jeweils andere Nation bekannt. Doch wie unterschiedlich sind sich beide Länder wirklich? Menschen und ihre Reisepläne sind immer individuell. Deshalb haben wir uns gefragt, wie sich die Reisegewohnheiten von deutschen und österreichischen Urlaubern unterscheiden und ob es Gemeinsamkeiten gibt. Um das herauszufinden, hat Go City, der weltweit größte Anbieter für Sightseeing Pässe, 2000 deutsche und österreichische Reisende befragt. Dabei herausgekommen sind interessante Erkenntnisse. Die Ergebnisse zeigen: So unterschiedlich, wie manch Österreicher oder auch Deutscher denken mag, sind beide Nationen zumindest in Bezug auf das Reiseverhalten nicht. Dennoch lassen sich einige interessante Eigenheiten der beiden selbst ernannten Biernationen feststellen:

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Deutsche und Österreichische Reisende im Vergleich

Der Urlaub fängt zu Hause an! Das ist das Motto der Mehrheit der deutschen Reisenden, für die gute Organisation entscheidend ist: Dem Klischee entsprechend beginnen die Deutschen früher mit der Planung, dem Packen, tauschen eher Geld um und buchen häufig bereits Wochen vor ihrer Reise Aktivitäten am Urlaubsort. Knapp 40 Prozent der österreichischen Reisenden sehen das etwas entspannter: Sie beginnen das Packen normalerweise erst am Abend vor der Reise und benötigen dafür durchschnittlich 1,5 Stunden weniger als ihre deutschen Nachbarn.

Doch nicht nur die Koffer werden in Deutschland früher gepackt, sondern auch die Aktivitäten vor Ort rechtzeitiger gebucht. Deutsche Urlauber sind sich dieser Tatsache spannenderweise äußerst bewusst: Über die Hälfte davon gibt an, die gründlicheren Vorbereitungen zu treffen – im Gegensatz zu knapp 30 Prozent der Österreicher. Das ändert allerdings nichts daran, dass sich die Anzahl der Aktivitäten (3,9 in Deutschland und 3,8 in Österreich pro Urlaub) nur minimal unterscheidet.

Dass Vorbereitung das A und O ist, macht sich während des Urlaubs trotzdem bei mehr als der Hälfte der deutschen Reisenden nicht bemerkbar: Sie gaben – im Gegensatz zu den Österreichern – häufiger an, im Urlaub schon einmal etwas Wichtiges nicht dabei gehabt zu haben.

Vielleicht ist das auch der Grund für folgende Erkenntnis: Die Urlaubsplanung führt überwiegend bei deutschen Paaren häufiger zum Streit. So gaben knapp 40 Prozent an, dass es dabei zu Diskussionen kam. Bei den österreichischen Paaren läuft die Planung etwas harmonischer ab, dort liegen nur bei einem Drittel der Paare die Nerven blank.

Auch was die Reisezeit und das Reiseziel angeht, unterscheiden sich die deutschsprachigen Nachbarn: So legen Deutsche mehr Wert darauf, ihren Urlaub während einer günstigen Saison zu verbringen als ihre südlichen Nachbarn. Und trotz der alpinen Landschaft, die (zumindest für Deutsche) einiges an Urlaubspotenzial bereithält, bevorzugen es mehr Österreicher als Deutsche, ihren Urlaub im Ausland zu verbringen.

Quelle: Go City (sw)

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