Alljährlich ergreifen die Leute mit dem Jahreszeitenwechsel die Chance, mit dem lauen Frühlingslüftchen auch frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bringen.Wenn der Frühling langsam aber sicher Einzug hält, steht regelmäßig auch der Frühjahrsputz an und dabei sollte unbedingt das Schlafzimmer mit in Angriff genommen werden. Denn hier befindet sich ein Möbelstück, das so wesentlich für die Gesundheit und Lebensqualität ist, wie kaum ein anderes: Das Bett und natürlich die zugehörige Matratze. Schließlich nutzen die meisten Menschen täglich bzw. jede Nacht das Bett für mehrere Stunden. Und genau aus diesem Grund sollten Bett wie Matratze ordentlich gepflegt werden, damit nicht nur der Komfort eine lange Zeit erhalten bleibt. Auch hygienisch sollten Bett und Matratze möglichst einwandfrei sein, um Gesundheit der Schlafenden nicht zu beeinträchtigen. Daher lohnt es sich enorm, mit dem anstehenden Frühjahrsputz die Gelegenheit zu nutzen, das Bett, Lattenrost, Matratze und Bettzeug gründlich zu reinigen und zu pflegen.

Bettkasten und Lattenrost: Grundreinigung und Oberflächenschutz

Um Bettkasten und Lattenrost zu reinigen, bedarf es eigentlich keines bestimmten Aufwands – abgesehen vom Kraftakt, die Matratze herauszuheben. Ist das geschafft, kann der Boden unter dem Bettkasten gründlich gesaugt und gewischt werden. Bettkasten und Lattenrost selbst lassen sich mit leicht angefeuchtetem Staubtuch durchwischen. Da es sich sowohl beim Bettrahmen als auch beim Lattenrost meist um Holz in irgendeiner Form handelt, hier unbedingt darauf achten nicht zu nass zu arbeiten. Danach sollte sowohl der Bettkasten als auch das Lattenrost ausreichend austrocknen, damit die Kaltschaummatratze keine Feuchtigkeit abbekommt. Je nach Material und Art des heimischen Bettes, kann es ebenso empfehlenswert sein, den Bettkasten und auch den Lattenrost mindestens einmal im Jahr nicht nur zu reinigen, sondern auch zu Pflegen. Denn vor allem Vollholz- und Massivholzbetten brauchen regelmäßigen Oberflächenschutz. Holz ist zwar ein wunderschönes Naturmaterial, aber braucht, damit es lange schön und geschützt bleibt, eine schützende und pflegende Oberflächenbehandlung. Jedenfalls dann, wenn das Holzbett nicht durch einen langandauernden Holzlack versiegelt ist. Für die Pflege von Holzbetten eignen sich je nach Holzart und deren Maserung und deren natürliche Farbe, verschiedene natürliche Öle, Wachse und Lasurmischungen.

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Kaltschaummatratzen gründlich reinigen und erneuern

Während der Reinigung von Bettkasten und Lattenrost empfiehlt es sich, den Matratzenüberzug der Kaltschaummatratze in die Waschmaschine zu packen. Je nach Größe des Matratzenüberzugs und dem Fassungsvermögen der Waschmaschine lassen sich entweder beide Hälften des Überzugs oder je nur eine gleichzeitig waschen. Dabei ist unbedingt auf einen materialgerechten Waschgang zu achten: Auf eingenähten Waschanleitungen finden sich die bekannten Symbole und Angaben für die richtige Wäsche. Übrigens: Für alle Allergikerinnen und Allergiker gibt es spezielle Überzüge für Kaltschaummatratzen, die sich auch bei höheren Temperaturen bis zu 90° Grad waschen lassen.

Die Kaltschaummatratze kann in dieser Zeit am besten angelehnt auslüften. Falls etwa durch den Überzug Fuseln und Flusen auf der Matratze selbst gelandet sind, können diese mithilfe eines Staubsaugers einfach abgesaugt werden. Ist der Überzug der Kaltschaummatratze fertig durchgewaschen, sollte er entweder einen Trockengang einlegen und danach nochmals frei komplett austrocknen. Falls kein Trockner vorhanden ist, empfiehlt es sich, den waschfeuchten Überzug so breit und glatt wie möglich auf einem Trockenständer auszulegen und mehrmals zu wenden, damit auch in dickeren Matratzenüberzügen keine Feuchtigkeit enthalten bleibt. Ist alles sauber und trocken, kann der Überzug wieder auf die Matratze. Wenn der Überzug in zwei Hälften getrennt wurde, lässt er sich am besten wieder aufziehen, indem die eine Hälfte auf dem Lattenrost ausgelegt wird. Dann folgt die Matratze und schließlich die zweite Hälfte des Überzugs und schließlich werden beide wieder verbunden.

Bildquelle/Fotograf: 123rf-119601695_m/Anastasiia Stiahailo

Von klein zu groß: Bettzeug richtig waschen und reinigen

Beim Betten-Frühjahrsputz darf nicht vergessen werden, sich auch um die kleineren Dinge zu kümmern, die den Schlaf angenehm machen. Werden Kissen- und Deckenbezüge sowieso regelmäßig gewechselt und gewaschen, sollten die Kissen und Decken selbst nicht übersehen werden. Schließlich verbringen Menschen viel Zeit – ob schlafend oder auch im Wachzustand – im Bett. Daher sammeln sich auch viele natürliche Schmutzpartikel nicht nur auf den Bezügen, sondern zwangsläufig auch in der Bettenausstattung. Ob Schweiß, Hautschuppen, Haare oder einfach Hausstaub: Die Schmutzpartikel sind vielfältig und in der Regel auch gar nichts unnormales oder gar problematisches. Allerdings eignen sich die vielen kleinen organischen Teilchen hervorragend als Nahrungsquelle für Milben und Bakterien. Auch das ist fast unvermeidbar und für die meisten Menschen in der Regel kein gesundheitliches Problem. Allerdings können sich hier auf lange Sicht und bei zu unregelmäßiger Reinigung große Menschen an kleinsten Allergenen sammeln, die ein Stoffwechselprodukt der in Textilien hausenden Milben und Bakterien sind. Für Menschen mit Allergien ist daher die regelmäßige Reinigung des Bettzeugs besonders wichtig, aber auch alle, die bisher noch keine allergischen Reaktionen gezeigt haben, sollten nicht von der regelmäßigen Reinigung absehen.

Dabei ist die Reinigung recht simpel: Sofern die Waschmaschine zuhause große genug ist, lassen sich Kissen und Decken einfach dort bei 60° bis sogar 90° waschen, wobei auf die Füllmaterialien und Bezüge, bzw. auf die jeweilige eingenähte Waschanleitung zu achten ist. Nach dem Waschen ist besonders das richtige Trocknen wichtig. Denn vor allem Bakterien und auch Schimmelpilze fühlen sich in feuchten Textilien leider ziemlich wohl. Wer über einen Trockner verfügt ist klar im Vorteil, aber sollte auch nach dem Trockengang die Bettsachen ausreichend lüften. Ohne Trockner sollten Decken und Kissen luftig aufgehängt und immer wieder aufgeschüttelt und gewendet werden. Dadurch trocknet das Bettzeug nicht nur gleichmäßig, sondern die Füllmaterialien verteilen sich auch wieder besser in ihren Bezügen.

Quelle: mk-matratzen GmbH (sw)

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