Eine Zeit im Ausland zu leben ist für viele junge Menschen ein Traum, der meist nach der Schule, der Ausbildung oder dem Studium in den Vordergrund gerät. Klar ist, im Moment auf Grund von Corona nicht leicht umzusetzen. In der Regel plant man einen solchen Aufenthalt langfristig also in den kommenden Jahren. Der Fokus wird insbesondere auf das Kennenlernen der Menschen und der Kultur vor Ort gelegt. Neben dem Work and Travel, gibt es jedoch auch das Wwoofing (= World-Wide Opportunities on Organic Farms). Was hinter diesem Begriff steckt und wieso es eine gute Möglichkeit darstellt, wenn man Arbeit und gleichzeitig Abenteuer verbinden möchte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist Wwoofing eigentlich?

Wwoofing bedeutet, dass freiwillige Personen sich dazu bereiterklären, auf Biohöfen und Bio-Feldern zu arbeiten. Die Arbeit wird jedoch nicht wie sonst üblich mit einem Lohn am Ende des Monats bezahlt. Viel mehr geht es bei diesem Modell um ein Geben und Nehmen. So arbeiten Freiwillige etwa 4 bis 6 Stunden täglich und helfen bei der Viehzucht, bei der Fütterung oder beim Anbau von Lebensmitteln mit. Die Arbeitszeit beträgt jedoch nie mehr als einen halben Tag. Für diesen Aufwand gibt es eine Bezahlung in Form von Kost und Logie. Sowohl Mahlzeiten als auch eine Unterkunft werden von den Gastgebern gestellt, sodass Reisende keine Kosten im jeweiligen Land haben.

Je nach Farm, kann es zudem vorkommen, dass ein kleines Taschengeld gezahlt wird, das zur freien Verfügung steht. Dies ist jedoch die Ausnahme.

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Vorteile von Wwoofing im Ausland

Wer gerade frisch aus der Schule oder aus dem Studium kommt hat zwar Ziele, meist sind diese jedoch mit hohen Kosten verbunden. Ein Auslandsjahr oder ein Praktikum im Ausland kostet meist Unmengen an Geld, die durch Lebensmittel oder Unterkünfte entstehen. Genau dem wirkt Wwoofing entgegen. Wer bisher keine Zeit hatte ausreichend Geld für das Ausland zu sparen, der sollte sich mit der Arbeit auf Bio-Bauernhöfen näher beschäftigen. Ganz ohne Erspartes lässt sich so das echte Leben vor Ort betrachten. Doch auch während einer bereits bestehenden Reise, kann man das Wwoofen als ideale Ergänzung nutzen. Besonders Backpacker machen während ihres Auslandsaufenthalts von dieser Option Gebrauch, um Kosten zu sparen und Einheimische näher kennenzulernen.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Wwoofing einen direkten Einblick in das Familienleben im jeweiligen Land bietet. Wer schon immer mal hinter den weit verbreiteten Tourismus blicken wollte, der hat mit dem Wwoofing die beste Möglichkeit. Niergens sonst kann man den normalen Alltag der Einwohner so gut nachverfolgen.

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Wo ist Wwoofing möglich und wie meldet man sich an?

Theoretisch gesehen ist Wwoofing in jedem Land auf der Welt möglich. Nahezu 100 Länder bieten bereits Farmen an, auf denen mitgeholfen werden kann. Dennoch gibt es Länder, in denen Wwoofing deutlich integrierter ist:

  • -Amerika
  • Großbritannien
  • Australien
  • Neuseeland
  • Kanada

Neuseeland

Für viele Länder stehen Online-Anmeldungen bzw. Mitgliedschaften zur Verfügung d.h. man kann sich ganz einfach innerhalb weniger Minuten im Wwoofing-Netzwerk anmelden. Von hier aus hat man Zugriff auf alle Farmen und Höfe, die dringend Arbeit benötigen. Nachdem man sich mit dem ausgewählten Hof in Verbindung gesetzt hat, kann die Reise Schritt für Schritt geplant werden.

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