Die Einwohnerzahl in Deutschland steigt stetig an und der Wohnraum wird entsprechend immer knapper. Für viele Experten ein wichtiger Grund, in die Höhe zu bauen oder den Dachboden vorhandener Häuser umzugestalten. Was damals noch als dunkel, verstaubt und eher als„Rümpelkammer“ galt, wird heutzutage bewohnt: der Dachboden!

Mit einer geeigneten Wärmedämmung sowie einem hochwertigen Boden und etwas Feinschliff, kann die oberste Etage schnell umfunktioniert werden und einen hervorragenden Wohnraum abgeben.

Möbel und Stellmöglichkeiten unterm Dach

Gerade bei spitz zulaufenden Dächern, gibt es oft Schwierigkeiten beim Stellen von Möbeln. Haben Sie bereits alle Ihre Möbel gekauft, ist vorab zu überlegen, ob diese auch mit Schrägen weiterhin gestellt werden können. Für flexible Personen, oder die, die das Inventar ihrer Wohnung noch vollständig kaufen müssen, kann die Dachgeschosswohnung zum echten Hingucker werden.

Der Markt entwickelt sich stets weiter und passt sich den Bedürfnissen der Menschen an. So gibt es immer mehr Anbieter, die sich auf Schrägen spezialisiert haben. Schränke, die schräg zulaufen und Betten, die auf das Wohnen unterm Dach ausgerichtet sind – die Auswahl ist hier schier unendlich. Mit etwas Feingeschick und Freude am Ausprobieren, kann man sich hier demnach seine eigene kleine Wohlfühloase errichten.

Wohnraum durch Schrägen erhöht

Was viele jedoch nicht wissen: Die eigentliche Quadratmeteranzahl verändert sich durch die Schrägen. Wer einen Blick ins Expose wagt und feststellt, dass die Wunsch-Wohnung nur 60qm hat, wird vor Ort meist überrascht. Schrägen werden nur anteilig berechnet, sodass der eigentliche Wohnraum meist deutlich höher ausfällt. So werden beispielsweise Flächen unter 1 Meter Höhe –bei der Berechnung der Quadratmeter überhaupt nicht berücksichtigt. Die korrekte Berechnung der Wohnfläche bedarf somit ein wenig Geschick und Geduldsarbeit. Wer diesen Vorteil jedoch für sich nutzen möchte, der kann durch diese Eigenschaft deutlich sparen. Nicht zuletzt aus diesem Grund, bevorzugen viele Menschen diese Art von Wohnung.

Sommer unterm Dach

Für viele das wohl größte und wichtigste Ausschlusskriterium von allen. Wer unterm Dach wohnt, hat es im Sommer schwer. So heißt es zumindest, wenn man den Großteil der Bevölkerung Deutschlands glaubt. Dieses ist zumeist auf eine fehlende Dämmung, veraltete Fenster oder fehlende Abschattung zurückzuführen. Durch Schrägfenster kommt die Sonne und somit auch die Wärme im Sommer besonders leicht in unsere Dachgeschosswohnung. Dies macht es umso wichtiger, genau diese Fenster mit Thermorollos oder ähnlichem zu versehen. Diese Rollos können bereits einen Großteil des Lichts und der Strahlung abfangen. Wer eine Stufe weiter gehen möchte, der kann spezielle Rollos oder Folien installieren, die das Licht bereits vor dem Eintreffen auf die Fensterscheibe abfangen. Kombiniert man diese Möglichkeiten, können so bis zu 75% der Sonnenstrahlen abgewehrt werden.

Anders verhält es sich jedoch bei einer fehlenden Dämmung sowie veralteten Fenster. Halten Sie hierzu Rücksprache mit Ihrem Vermieter und legen Sie diesem die Vorteile einer nachträglichen Installation näher. So können nicht nur auf Dauer Kosten gespart werden, auch wertet es die Wohnung weiter auf.

Fazit

Wem Ihnen der Gang in ein höheres Stockwerk nichts ausmacht oder Sie sich sogar ganz bewusst dafür entscheiden, können Sie mit einer Dachgeschosswohnung nur wenig falsch machen. Familien mit Kleinkindern sowie größeren Haustieren, sollten jedoch abwägen, inwieweit die täglichen Stufen noch gerechtfertigt sind. Beherzigt man ein paar Tricks und bleibt flexibel in der Gestaltung, kann der Bezug einer Wohnung unterm Dach jedoch genau das Richtige sein.

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Bildquelle: fotolila – © virtua73

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