Wenn man das erste Mal in einen Raum eintritt, der in einer rustikalen Holzbalkenoptik eingekleidet ist, kommen einem direkt diese unnachahmlichen Vibes und eine Brise von Wohnlichkeit entgegen. Holzbalken sind in der Lage, die neuartige und schnelllebige Welt mit einer heimeligen Atmosphäre verschmelzen zu lassen, wie kaum ein anderes Einrichtungs- und Wohnelement. Um dieses einzigartige und charmante Flair aufrechtzuerhalten, bedarf es jedoch zwischendurch einer gründlichen Pflege. Damit sicherheitsrelevante und optische Punkte weiterhin uneingeschränkt zu tragen kommen können, sollte dieser Eye-Catcher somit gelegentlich auf Vordermann gebracht werden. Mit der richtigen Herangehensweise kann man die eigenen Holz- und Deckenbalken optimal vor klimatischen und menschlichen Einwirkungen schützen und erstklassig renovieren.

Zustand überprüfen

Ein kleines Loch hier und da, dort eine weitere kleine Kerbe – viele Holzbalken vermitteln auf den ersten Blick den Eindruck, dass man die Schäden der Zeit problemlos in den Griff bekommen wird. In den meisten Fällen ist dies auch durchaus der Fall und ein normaler Renovierungsaufwand wird den angesprochenen Schäden schnell Herr, jedoch kann gerade hier oftmals der berühmte Wolf im Schafspelz stecken. Der Spruch „auf die inneren Werte kommt es an“ ist also auch bei der Schadensbeurteilung eines Holzbalkens mehr als treffendgewählt. Versuchen Sie vor Beginn der Renovierungsarbeiten herauszufinden, ob das Holzinnere bereits morsch ist. Bohren Sie dafür am besten mit einem speziell dafür gemachten Bohrer in den Balken hinein, um währenddessen den Bohrwiderstand zu messen. Auch die Beschaffenheit der Holzspäne kann Rückschlüsse geben. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Feuchtigkeit, Holzwürmer oder Pilze dem Holz etwas angetan haben. In dem Falle hilft nämlich die beste Renovierung nichts – Hier muss der komplette Balken aufwendig und vergleichsweise teuer ersetzt werden, damit Sicherheit und Gesundheit gewährleistet ist.

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Spachteln, reinigen, schleifen

Weist das Holz normale Mängel und Verschleißspuren auf, die mit der Zeit bei jedem Holz auftreten würden, so kann man beruhigt auf eine Erneuerung verzichten und sich an die Restaurierungsarbeiten machen. Kerben, Löcher und Ritzen lassen sich so gut bändigen und effektiv unkenntlich machen. Versuchen Sie im Vorfeld den Balken von allen Nägeln und Schmutzrückständen zu befreien. Ein Handfeger ist zur ersten Säuberung bereits bestens geeignet. Putzreste im Holz kann man problemlos mit einem Spachtel entfernen. Löcher lassen sich mit speziell dafür angefertigten Füllmassen sehr gut schließen. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an entsprechenden Füllungen. Im Anschluss sollte man die Holzbalken mit wenig Druck abschleifen. Eine druckarme Ausführung ist wichtig, da sich im Holz noch kleinere, teils abgebrochene Nagelreste befinden könnten, die andernfalls zur Gefahrenquelle werden. Wer sich diesem geringen Risiko nicht aussetzen möchte, kann selbstverständlich auch die Muskeln spielen lassen und die Schleifarbeiten per Hand ausführen. Eine Beratung im Fachgeschäft kann bei der Wahl der passenden Schleifpapier- Körnung helfen. Ein Atemschutz und eine Schutzbrille sorgen für den notwendigen Touch

Sicherheit. Achten Sie zudem auf den Faserverlauf des Balkens, um Ausfaserungen zu vermeiden.

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Behandlung der Oberflächen

Sind die Balken wie oben beschrieben gesäubert und aufbereitet, kann man sich im nächsten Schritt an die Oberflächenbehandlung wagen. Hier hat man die Wahl zwischen natürlichen Holzölen und biologischen Lasuren. Durch den Einsatz wird ein vor Umwelteinflüssen schützender Film aufgetragen, der zudem noch die natürliche Maserung des Holzes zur Geltung bringt und die ursprüngliche Farbe des Holzes intensiviert. Vor allem der Gebrauch von Leinöl hat sich laut Meinung vieler Fachmänner oft bewährt.

Auch Lack ist eine effiziente, beliebte und kostengünstige Lösung, ein gutes Schutzresultat zu erzielen. Beide sind zwar in der Schutzwirkung vereint, unterscheiden sich jedoch in der Art und Weise wie geschützt wird enorm. Eine Lasur dringt in das innere des Holzes ein und baut den Schutz auch von dort aus auf. Der Lack hingegen verbleibt auf der Holz-Außenfläche und auch der Schutzeffekt kommt dort zu tragen.

Einen vergleichsweise neuartigen Charakter hat die Oberflächenbehandlung mit Bienenwachs. Sie gilt als äußerst umweltfreundlich und muss alle paar Jahre erneuert werden. Auch wenn diese Herangehensweise noch im Schatten der zuvor aufgezählten Methoden liegt, erfreut sie sich von Jahr zu Jahr immer größerer Beliebtheit.

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