Im Laufe der Jahre können sich Silikonfugen im Badezimmer durch Feuchtigkeit und Abnutzung sowohl in der Farbe als auch in der Beschaffenheit verändern. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zudem Schimmel verursachen, der sich besonders in der Dusche nur allzu gerne in den Fugen absetzt. Gerade auf Silikon sind diese Schimmelsporen nur noch schwer zu entfernen – oftmals bleibt nur der Austausch. Benötigt Ihr Badezimmer ebenfalls ein wenig Feinschliff, können neue Silikonfugen ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Wir sagen Ihnen, welch Schritte Sie beachten müssen und wie der Austausch am einfachsten vonstattengeht.

Erster Schritt: Silikonfugen fachgerecht entfernen

Im ersten Schritt ist es zunächst notwendig, die alten unansehnlichen Fugen herauszulösen. Hierfür können Sie entweder spezielle Fugenkratzer verwenden oder auf ein scharfes Messer zurückgreifen. Den Großteil der Dichtmasse bekommt man bereits mit dieser Methode heraus. Einzelne Reste, die noch am Rand kleben bleiben, können mit einem separatem Werkzeug entfernt werden. Hierfür eignet sich z.B. ein Schraubendreher oder auch ein Cuttermesser. Beim Abkratzen sollten Sie jedoch stets beachten, dass die Fliesen nicht zerkratzt werden und unschöne Linien entstehen. Lassen Sie sich daher für diesen Schritt besonders viel Zeit.

Bleiben noch immer einzelne Silikonreste an den Fliesen kleben, kann man alternativ auch auf chemische Entferner zurückgreifen. Diese findet man im Baumarkt vor Ort. Da chemische Reiniger deutlich stärker sind und aggressiv gegen die Dichtmasse vorgehen, sollten diese Entferner nur als Notlösung verwendet werden.

Bildquelle: Fotograf: 123rf-14696061_m/Stanislav Slavov

Zweiter Schritt: Reinigung des Fugenbereichs

Bevor neue Silikonmasse eingefüllt werden kann, muss der Bereich gründlich gereinigt werden. Hierfür können Sie sich eine alte Zahnbürste nehmen und die schmalen Fugen mit Reinigungsbenzin oder Ähnlichem behandeln. Nachdem alle Flächen ausreichend gesäubert wurden, müssen die Fugen gut durchtrocknen. Erst wenn diese vollständig trocken sind, kann das neue Silikon haften bleiben.

Dritter Schritt: Das neue Silikon einfüllen

Auch wenn Videos, Anleitungen & Co. oftmals vermitteln, dass es ein Kinderspiel ist, eine neue Silikonfuge zu ziehen, sollte man hier auf das richtige Tempo achten. Eine glatte und gleichmäßige Fuge ist nicht immer so einfach wie es zunächst aussieht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der beklebt links und rechts von der Fuge eine gerade Linie mit Malerkrepp. Diese verhindert, dass die Dichtmasse verschmiert und die Linien ungerade werden.

Zum Auftragen verwendet man idealerweise eine Kartuschenpistole. Hier wird die Kartusche eingespannt und folglich auf die Fuge gegeben. Mit einem gleichbleibenden Druck wird so die Masse in einer feinen Linie gezogen.

Bildquelle/Fotograf: 123rf-51686296_m/bombaert

Vierter Schritt: Silikon gleichmäßig verstreichen

Der wohl wichtigste Schritt zum Schluss, ist das Verstreichen der neuen Silikonmasse. Die meisten Personen verwenden hierfür ganz einfach den Zeigefinger, der mit einem Gemisch aus Wasser und Spülmittel versehen wird. Die Kombination beider Komponenten verhindert, dass das Silikon am Zeigefinger hängen bleibt. Wer den Finger nicht verwenden will oder sich diese Vorgehensweise noch nicht so richtig zutraut, kann auch spezielle Werkzeuge wie Fugenglätter verwenden. Diese sind in der Handhabung deutlich einfacher und der Druck ist leichter zu kontrollieren.

Ziel bei beiden Methoden ist es, das Silikon gleichmäßig glatt zu bekommen und mit einer sauberen Kante abzuschließen. Sind die neuen Silikonfugen gezogen, müssen diese nur noch aushärten, bevor das Badezimmer wie gewohnt benutzt werden kann.

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