Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die Beauftragung von Handwerker*innen oft nur nach monatelanger Wartezeit möglich ist. Der Experten haben die Preise für typische Mietmängel bei Maler*innen, Tischler*innen, Elektriker*innen und Sanitärinstallateur*innen verglichen und die Auslastung abgefragt. 

Obwohl auch Handwerker*innen in der Corona-Krise leere Auftragsbücher zu befürchten hatten: In den fünf größten Städten Deutschlands hat Handwerk augenscheinlich immer noch goldenen Boden – und die Mieter*innen haben das Nachsehen.

Elektriker*innen führen Reparaturen am schnellsten durch

Bei Elektriker*innen bekommt man durchschnittlich am schnellsten einen Termin: 24 Prozent der befragten Elektrotechniker*innen können Mängel in der Wohnung innerhalb von einer Woche beheben – mehr kurzfristige Termine bietet kein anderes Gewerbe. Weitere 34 Prozent bieten Termine innerhalb der folgenden Woche an. Bei Sanitärinstallateur*innen und Tischler*innen sind die Terminkalender deutlich voller. Kurzfristige Termine in der gleichen Woche können nur 8 Prozent der Tischler*innen und 6 Prozent der Sanitärinstallateur*innen anbieten. 

Auf Platz 4 folgen die Maler*innen: Nur zwei Prozent aller Befragten sind in der gleichen Woche verfügbar; der Großteil (72 Prozent) sogar erst in vier oder mehr Wochen. 

Nicht nur das Gewerk macht einen Unterschied, auch der Standort entscheidet

In München erhalten Mieter*innen bei Mängeln am schnellsten einen Termin: 20 Prozent der angefragten Handwerker*innen können bereits in der ersten Woche eine Reparatur anbieten; in Frankfurt sind 17,5 Prozent der Handwerker*innen in der gleichen Woche verfügbar. 

Auf Platz 3 folgt Berlin: 7,5 Prozent der Handwerker*innen haben Kapazitäten, um einen Mangel kurzfristig innerhalb einer Woche zu beheben. 42,5 Prozent der Berliner Gewerke sind erst nach drei Wochen oder später verfügbar. 7,5 Prozent der Berliner Handwerker*innen bieten Termine sogar erst wieder in 2021 an. Die Schlusslichter bilden Hamburg und Köln: Nur 2,5 Prozent der Befragten können Termine noch in der gleichen Woche anbieten. 

Deutschlandweit kaum einheitliche Preise für Reparaturen

Genau wie die Auslastung der Handwerker*innen variieren auch die Preise in Deutschlands Metropolen stark. Der Elektriker*innen-Einsatz zum Austausch eines defekten Lichtschalters kostet in Frankfurt durchschnittlich 51 Euro. In München müssen Mieter für eine vergleichbare Reparatur ca. 78 Euro zahlen. Malerarbeiten sind in Hamburg am preiswertesten. Durchschnittlich verlangen Maler*innen hier 208 Euro für das Streichen einer Wand (Zimmer 20 m2 weißen, auf Raufasertapete). Über 100 Euro mehr kosten Maler*innen in Köln, mit 339 Euro ist ihr Service hier am teuersten. Auch die Preise für Sanitärarbeiten variieren regional. Die Reparatur eines defekten Wasserhahns verursacht mit durchschnittlich 55 Euro in Hamburg die niedrigsten und mit 135 Euro in Köln hingegen die höchsten Kosten. 

Quelle: home (sw)

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