Studie: Anzahl der Eltern, die digitale Lernkurse für ihre Kinder buchen, hat sich in der Krise verdoppelt

Der Anteil der Eltern, die Online-Kurse für ihre Kinder nutzen hat sich während der aktuellen Corona-Krise nahezu verdoppelt. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des HR-Startup voiio, das bundesweit 800 Eltern zu Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Kindererziehung befragte. Demnach stieg der Anteil der Eltern, die Online-Kurse für ihre Kinder nutzten von 15% auf aktuell 27%. Doch damit nicht genug: Denn 56% der befragten Eltern gaben an, dass sie noch während der Krise auf solche Angebote zurückgreifen möchten. 60% planen, es nach deren Überwindung zu tun. Ganz hoch im Kurse stehen bei denjenigen, die bereits auf digitale Unterstützung in der Kinderbetreuung setzen, Nachhilfe-Kurse (54%), digitale Sportangebote (45%) sowie virtueller Musikunterricht (35%). 

Digitale Kurse verbessern Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Noch ausbaufähig scheint indes die aktive Unterstützung durch Arbeitgeber. Denn nur 28% der Eltern nutzten solche digitalen Möglichkeiten in Kooperation mit ihrem Arbeitgeber. Dabei scheint das aus Unternehmenssicht absolut sinnvoll. Denn fast drei Viertel der befragten Väter und Mütter (74%) gaben an, dass ihnen das in der derzeit so herausfordernden Zeit geholfen habe, Familie und Beruf besser miteinander zu verbinden. Mehr noch: 91% der Eltern, deren Kinder Online-Angebote nutzten, würden aufgrund ihrer positiven Erfahrungen auch nach der Krise weiter auf diese vertrauen. 

“Es ist sicher kein Geheimnis mehr, dass die derzeitige Krise, die die Anzahl von Präsenzterminen so drastisch reduziert, digitale Angebote vorantreibt, wie keine vor ihr. Unsere Studie zeigt: Das betrifft auch digitale Betreuungsangebote für Kinder, die eine sinnvolle und wertvolle Alternative zu Spielekonsolen sind, die sicher auch vermehrt genutzt werden, aber sicher ein deutlich geringeren Lerneffekt versprechen als lernorientierte Online-Kurse”, so Björn Wind aus dem Gründer-Team von voiio zu den Ergebnissen der Studie. 

Eltern kommunizieren allgemein digitaler – dreifach höhere Nutzung von Video-Chats

Diese Aussage wird übrigens gestützt durch ein weiteres Ergebnis der Eltern-Studie. Denn die Offenheit für digitale Angebote geht einher mit der verstärkten Nutzung allgemeiner virtueller Dienstleistungen im Eltern-Alltag. Bestes Beispiel: die Nutzung von Videokonferenzsystemen. Hier stieg der Anteil der Nutzung von 16% vor der Krise auf 53% in der Krise. Ein Trend, der aller Wahrscheinlichkeit auch nach der Krise wirksam bleiben wird. Denn 80% der Befragten gaben an, auch nach der Krise per Video-Chat miteinander zu kommunizieren – jeder Dritte sogar öfter als derzeit schon. 

Über die Studie

Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag von voiio 800 Eltern mit Kindern zwischen 0 und 15 Jahren. Der Befragungszeitraum lag Mitte Juni 2020. Die Befragten lagen alle zum Zeitpunkt der Befragung im Alter zwischen 18 und 59 Jahre und befanden sich in einem Arbeitsverhältnis.

Quelle: voiio (sw)

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