Bei der Einrichtung der Wohnung spielt der Bodenbelag eine große Rolle. Neben Laminat, PVC und Teppich, gibt es zudem eine weitaus natürlichere Variante – den Kork! Obwohl man Kork zumeist als Verschluss der beliebten Weinflasche findet, eignet sich dieser gleichzeitig hervorragend für den Fußboden. Welche Vor- und Nachteile das Material mit sich bringt und worauf Sie achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist Kork eigentlich?

Kork ist das Material, das aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Aus diesem Material wurden lange Zeit hauptsächlich Korken für die Weinindustrie hergestellt. Mit der Zeit wurden die positiven Eigenschaften des Materials aber immer bekannter, sodass sich Kork heutzutage nicht mehr nur auf ein Anwendungsgebiet beschränken muss. Wieso nur für Wein verwenden, wenn das natürliche Material noch so viel mehr kann?

Bei der Herstellung des Bodens wird der Kork gemahlen und anschließend mit einem Bindemittel vermengt. Wer großen Wert auf Natürlichkeit legt, sollte hier besonders auf das verwendete Bindemittel achten. Achten Sie auf synthetische Zusatzstoffe und wählen Sie stattdessen lieber ein Produkt, das mit einem Bindemittel auf Naturharz-Basis daherkommt. Die Masse wird schließlich in feste Blöcke geformt und zu einzelne Schichten bzw. dem Kork- Boden geschnitten.

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Die Vorteile von Kork

1. Kork hat einen vollständig natürlichen Ursprung. Da die Rinde der Korkeiche nur geschält und nicht abgeholzt werden muss, bleibt der Baum somit weiterhin bestehen. Dieser Schritt garantiert eine nachhaltige Gewinnung und der Rohstoff kann stetig nachwachsen. Sollten Sie Ihren Plastikkonsum reduzieren wollen, ist Kork die perfekte Alternative.

2. Wer unter Allergien leidet, kann sich mit dem natürlichen Bodenbelag ebenfalls etwas Gutes tun. Gerade Personen, die unter einer Allergie wie Hausstaub oder Pollen leiden, können die Symptome durch den Kork reduzieren. Seine antistatische Wirkung bindet den Staub, statt ihn in der Luft aufzuwirbeln. Dieses macht sich besonders im Frühjahr deutlich bemerkbar.

3. Wer kleine Kinder im Haushalt hat kann zusätzlich profitieren. Befinden sich hauptsächlich kalte und harte Fliesen in Ihrer Wohnung, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken. Gerade für kleine Kinder eignet sich dieser Schritt besonders gut. Da Kork leicht federnd wirkt, ist nicht nur das Laufen deutlich angenehmer, auch ein Stolpern oder Hinfallen des Kindes wird besser aufgefangen. Durch die isolierende Wirkung können Sie und Ihre Kinder zudem auf dem Boden sitzen, ohne die Fußbodenheizung anschmeißen zu müssen.

4. Kork ist sehr widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen. Wer befürchtet, dass sich das Material bereits nach wenigen Monaten abnutzt, der kann beruhigt sein. Richtig behandelt, ist Kork äußerst robust und zudem standhaft gegen Wasser.

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Die Nachteile von Kork

Auch wenn die Vorteile deutlich überwiegen, gibt es auch einige Nachteile, die berücksichtigt werden sollten. Je nachdem für welche Räume Sie den neuen Bodenbelag verwenden möchten und welche Grundvoraussetzungen Ihre Wohnung mit sich bringt, sollten Sie diese Punkte nicht unbeachtet lassen.

1. Wer nicht auf seine geliebte Fußbodenheizung verzichten möchte, der sollte sich bereits vor dem Kauf ausgiebig beraten lassen. Nicht jeder Kork-Boden eignet sich für eine Fußbodenheizung – besonders dickes Material ist oftmals ungeeignet.

2. Achten Sie beim Kauf auf eine Trittschalldämmung. Viele der angebotenen Produkte werden ohne diese verkauft – damit es nicht später zu störenden Geräuschen kommt, muss die Trittschalldämmung jedoch unbedingt nachgerüstet werden. Damit Sie sich den Ärger ersparen, empfehlen wir, direkt einen Boden inklusive Dämmung zu kaufen.

3. Im direkten Vergleich ist Kork eher ein teurer Rohstoff. Mit etwa 60 bis 70 Euro pro Quadratmeter kann dieser durchaus höhere Kosten verursachen. Die Langlebigkeit von Kork kann diesen Punkt jedoch wieder teilweise ausgleichen bzw. relativieren.

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