Der demographische Wandel kommt, und zwar wie! Der von vielen Experten festprognostizierte Wandel innerhalb der landesinternen Altersstruktur, könnte im selben Atemzug viele Probleme mit sich bringen, auf die man schleunigst eine Lösung parat haben sollte. In Zeiten, in denen der Pflegenotstand bereits jetzt ein flächendeckendes Kopfzerbrechen auslöst, muss man schnell nach einem gutdurchdachten und erlösenden Ausweg streben, wenn man nicht ein pflegetechnisches Chaos auslösen möchte.

Die Statistik fuchtelt dabei ebenfalls in androhender Manier mit dem Finger und signalisiert uns, dass bis zum Jahre 2060 voraussichtlich ein Drittel der deutschen Bevölkerung mindestens 65 Jahre alt sein wird. Der technische Fortschritt könnte ein erfolgsbringendes Mittel sein, um dem gigantischen Pflegebedarf zumindest etwas besser eindämmen zu können. Smarthome-Technologien vereinfachen bereits jetzt in vielen Haushalten das tagtägliche Leben der Bewohner. Die wortwörtlich äußerst smarte technische Errungenschaft könnte zukünftig im großem Stil dazu verwendet werden, auch Pflegekräften tatkräftig beiseite zu stehen und ihnen während des fordernden Arbeitseinsatzes unter die Arme zu greifen.

Smart-Home seniorengerecht verwenden

Die aktuellen Smarthome-Lösungen lassen sich mit ein wenig Feintuning bereits jetzt erstklassig für die Nutzung im Seniorenbereich verwenden. Übersichtliche und gut strukturierte Apps ermöglichen es komplikationsfrei, dass man den Tagesablauf der zu pflegenden Person kontrollieren kann.

Viele Systeme lassen sich so konfigurieren, dass eine Abweichung des normalen Tagesablaufes eine Alarmmeldung auslöst, die als Pushnachricht direkt auf dem eigenen Smartphone landet. Betritt eine Person jeden Tag zur selben Uhrzeit die Küche, speichert das Smart-Home diesen Rhythmus ab. Entsteht morgens in dieser hinterlegten Routine eine größere Abweichung, wird folglich direkt eine Alarmmeldung verschickt, um das Pflegepersonal auf diese hinzuweisen.

Im Notfall haben Pfleger auf diese Weise die Möglichkeit schnell aktiv zu werden oder zügig hilfebringende Maßnahmen einzuleiten.

Nützliche Offline-Technologie

Ein Smarthome kann auch ohne eine bestehende Internetverbindung extrem smart sein. Dies beweisen viele der heutigen Modelle in einer äußerst beeindruckenden Machart.

Die netzungebundenen Modelle der Ambient-Assisted-Living-Reihe, kurz AAL genannt, sind dazu in der Lage in automatisierter Manier auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner einzugehen. Das Licht geht automatisch an, wenn man einen Raum betritt und dementsprechend auch wieder aus, wenn man ihn verlässt. Sobald die Eingangstür zugezogen und verschlossen wird, schaltet das System automatisch den Herd aus, falls dieser noch in Betrieb sein sollte.

Lichtsignale können passgenau auf bestimmte Uhrzeiten abgestimmt werden und signalisieren dem Bewohner somit immer zur rechten Zeit, wann Medikamente eingenommen werden müssen. Auch Messgeräte und Sensoren fürs Bad kommen bei einigen Smart-Home-Modellen zum Einsatz. Die Chance, dass eine Badewanne unter Einsatz einer solchen Technologie überläuft geht Richtung 0. Auch ein zu langer Wassergebrauch kann signalisiert werden, sodass man hier sogar kostentechnisch auf der sicheren Seite ist.

Die Möglichkeiten der Smarthome-Modelle scheinen schier endlos zu sein. Der zuvor beschriebene kurze Auszug aus diesem beeindruckenden Leistungskatalog zeigt jedoch deutlich, dass eine Anwendung im Pflegesektor für alle Beteiligten nur mit Vorteilen verbunden ist.

Früh mit dem System vertraut machen

Senioren sollten am besten so früh wie nur irgendwie möglich mit den technischen Hilfsmitteln vertraut gemacht werden, damit man sie hinterher nicht allzu drastisch damit überrumpelt. Nur auf diese Weise kann man sich sicher sein, dass kein„Überwachungscharakter“ entsteht, sondern eher der nützliche Wert in den Vordergrund gerückt wird.

Immer mehr ältere Menschen sind mit den Vorzügen des Internets mittlerweile vertraut. Der Großteil der 65- bis 75-jährigen nutzt das Internet täglich. Diese Statistiken zeigen, dass auch diese Personengruppe aufgeschlossen gegenüber solchen Pflegeansätzen sein kann.

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