In unserer Wohnung oder unserem Haus sammeln sich über die Jahre verschiedenste Möbelstücke, Deko und Accessoires an, die gleichzeitig aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Von Holz über Glas, Keramik, Mamor oder auch Kunststoff. Besonders letzteres gerät immer wieder in die Kritik und wird bei vielen Personen nach und nach bewusst aus der Wohnung verbannt. Doch wo ist Plastik überall drin und welche Tipps können wir anwenden, um künftig plastikfrei zu wohnen? Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen.

Schadstoffe in der Luft

Möbel aus Plastik oder solche, die Plastik enthalten, beinhalten oftmals auch den Stoff Formaldehyd. Dieses Gas wird nicht nur als Bindemittel verwendet, sondern wird ebenso zu Kunststoff verwandelt. Die Betonung liegt hier jedoch auf dem Wort „Gas“ – viele Möbelstücke geben durch diesen Bestandteil einen stetigen Dunst in die Luft ab, der von uns als Mieter oder Eigentümer eingeatmet wird. Deutschland hat hier bereits reagiert und für Möbel sowie andere Produkte aus Kunststoff einen Grenzwert angegeben, der nicht überschritten werden darf. Für Möbel liegt dieser bei 0,1 ml/m3 Formaldehyd, der in die Luft abgegeben wird. Für Reinigungsmittel bei 0,2ml.

In welchen Möbeln befindet sich Plastik

Sollten Sie sich dazu entscheiden, von nun an plastikfrei zu wohnen, gilt es, die Wohnung gründlich zu durchleuchten. Nicht immer ist auf dem ersten Blick erkennbar, in welchen Produkten sich Plastik befindet. Möbel, die in Holzoptik daherkommen sehen zwar schön aus, werden jedoch zeitgleich oft geleimt und mit Kunststoff überzogen. Für viele eine Frage des Budgets, denn für Vollholzmöbel muss man zumeist tiefer in die Tasche greifen – doch das ist nicht in Stein gemeißelt! Viele Möbelanbieter und Hersteller bieten Vollholzmöbel bzw. Naturholz mittlerweile auch für einen geringeren Preis an.

Doch neben Möbeln aus geleimten Holz, sind auch PVC Böden und ein geleimter Bodenbelag leider durchaus beliebt. Doch gerade Mieter müssen sich mit dem Bodenbelag in der Mietwohnung oftmals abfinden. Die Nachfrage beim Vermieter kostet jedoch nichts und Ihr Vorschlag könnte auf offene Ohren stoßen. Gute Alternativen bilden hierbei Holz, Kork oder auch Linoleum.

Foto von Karl Solano von Pexels

Baumwolle statt Kunstfasern

Wer kennt es nicht, man kauft sich einen schönen neuen Duschvorhang oder eine Gardine für das Wohnzimmer und beim Auspacken kommt einen ein merkwürdiger unnatürlicher Geruch entgegen. Dieser Geruch hängt oftmals mit Schadstoffen zusammen, die aus dem Produkt ausdünsten und sich in der Verpackung gesammelt haben. Dabei gibt es weitaus mehr Materialien, die für solche Accessoires verwendet werden können. Baumwolle und Viskose sind nur zwei davon. Was viele nicht wissen, Viskose ist keineswegs ein Kunststoff, sondern besteht zu großen Teilen aus Holz bzw. dessen Zellstoffen und ist somit ein natürliches Produkt.

Küche – Plastik soweit das Auge reicht

Eine Plastikschüssel hier, ein Kunststoffbecher da und die Küche füllt sich nach und nach mit dem ungewollten Plastik. Wer auch in der Küche auf Nachhaltigkeit und plastikfreies Wohnen setzen möchte, der sollte besonders auf Utensilien aus Metall zurückgreifen. In der Küche vollständig plastikfrei zu wohnen, ist jedoch zumeist ein sehr schwerer Prozess, da noch immer viele hochwertige Geräte mit einem Anteil an Kunststoff verbaut werden. Hier gilt es, das Plastik soweit wie möglich einzudämmen.

Quelle: pexels

Wer bereits eine eingerichtete Mietwohnung bezogen hat oder sich mit Bodenbelägen & Co. nun anfreunden muss, der kann ein paar einfache Tipps anwenden, um die Schadstoffe in der Wohnung zu reduzieren. Pflanzen, wie Efeu und Aloe Vera filtern diese aus der Luft. Alte Farbe vom letzten Wohnungsanstrich sollte nicht einfach in einer Ecke Ihrer Wohnung verwahrt werden. Stellen Sie diese in den Keller oder in die Garage. Zwar bewirken diese Methoden keine Wunder, sind jedoch der erste Schritt in die richtige Richtung.

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