Auch im Jahr 2019 haben sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den meisten deutschen Städten teils deutlich erhöht – mit einigen Überraschungen. So befindet sich keine deutsche Metropole unter den 25 Städten mit dem größten Preiswachstum. Die höchste Preissteigerung konnte dieses Jahr die Mittelstadt Kleve in Nordrhein-Westfalen aufweisen. Den stärksten Preisrückgang dagegen gab es in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Das ergab eine aktuelle Untersuchung von Homeday, bei der die Kaufpreise für Wohnungen für die 200 größten deutschen Städte miteinander verglichen wurden. Die Analyse zeigt, dass die Preise für Eigentumswohnungen in vielen Mittelstädten sich dieses Jahr im Vergleich zu denen der Metropolen stärker entwickelt haben.

12 der 25 Städte mit den größten Preissteigerungen 2019 liegen in NRW 

In Kleve kletterten die Quadratmeterpreise innerhalb von 12 Monaten um 20,7 Prozent auf 1.750 Euro. Ein vergleichbares Wachstum gab es im Jahr 2019 in keiner anderen Stadt. Die zweitgrößte Preissteigerung innerhalb von 12 Monaten gab es mit 17 Prozent in Halle (Saale). Auf dem dritten Platz findet sich mit Kerpen (16 Prozent) wieder eine Stadt in NRW. Bei der Analyse fiel auf, dass unter den 25 Städten mit den größten Preissteigerungen allein 12 in Deutschlands einwohnerstärkstem Bundesland liegen – darunter etwa Lippstadt (13,8 Prozent), Wuppertal (12,5 Prozent), Gütersloh (12,1 Prozent) und Bielefeld (11,8 Prozent). Insgesamt gab es in 49 der 200 untersuchten Städte Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich. 

Preise in allen Metropolen weiter gestiegen 

Unter den deutschen Metropolen führt Berlin mit 10,5 Prozent Preissteigerung bei Eigentumswohnungen die Rangliste an, gefolgt von Frankfurt am Main mit 9,3 und und Köln mit 9 Prozent Preiswachstum. Stuttgart konnte 2019 eine etwas moderate Preissteigerung von 7,4 und München von 7,1 Prozent verzeichnen. Schlusslichter beim Preiswachstum unter den Metropolen sind Hamburg mit 5 Prozent und Düsseldorf mit 4,3 Prozent. “Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen werden in den deutschen Groß- und Mittelstädten durch den anhaltenden Zuzug nach wie vor steigen”, so ein Experte. “Die Preisschere zwischen attraktiven Standorten und ländlich geprägten Regionen mit schwach ausgeprägter Infrastruktur droht dadurch weiter auseinander zu gehen.” Preisrückgang in Mittelstadt in Mecklenburg-Vorpommern um 11 Prozent Bei der Analyse fiel weiterhin auf, dass entgegen des allgemeinen Wachstumtrends die Preise in sieben Städten auf dem Preisniveau des letzten Jahres geblieben sind – Darunter Rostock, Gera und Hameln. In acht Städten sanken die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres sogar: in Greifswald etwa um -2,9 Prozent, in Frankfurt (Oder) um -3,7 Prozent und in Cuxhaven um -8 Prozent. Den größten Preisabfall gab es in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern mit -11,1 Prozent. Hier liegen die Quadratmeterpreise selbst jedoch noch auf einem niedrigen Niveau, sodass der Preisrückgang von 1.350 Euro auf 1.200 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise moderat ausfällt. 

Quelle: Homeday (sw)

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