Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch? Kennen Sie Ihre Stromkosten? Viele Verbraucher tappen bei solchen Fragen im Dunkeln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Verbraucherportals Verivox.

In der Umfrage gaben 42 Prozent der Teilnehmer an, nicht zu wissen, wie viele Kilowattstunden Strom sie im letzten Jahr verbraucht haben und was das gekostet hat. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten hatte nur eine ungefähre Vorstellung. Jeder Vierte hingegen (25 Prozent) konnte seinen Verbrauch und die Kosten genau beziffern.

Hinzu kommt: Nur rund die Hälfte der Befragten (44 Prozent) versteht die Post des Versorgers überhaupt, 50 Prozent räumten Verständnisprobleme ein.

Genau hinschauen lohnt sich

„Wir können Verbraucher nur ermutigen, ihre Stromrechnung einmal im Jahr genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum einen können sich immer formale Fehler einschleichen und zum anderen finden Verbraucher so heraus, ob die eigenen Stromkosten überhaupt noch den aktuellen Marktpreisen entsprechen”, rät Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox.

Checkliste: Hohe Einsparungen möglich

Verbraucher sollten Folgendes prüfen, um sicher zu gehen, dass sie nicht zu viel für Strom bezahlen:

  • Stimmen Adresse und Zählernummer?

Gerade in Mehrfamilienhäusern kann es zu Verwechslungen kommen.

 

  • Stimmen die Zählerstände?

Verbraucher sollten sich nicht blind auf den Stromanbieter verlassen und auch selbst die Zählerstände ablesen.

 

  • Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

Stromanbieter sind gesetzlich verpflichtet, die Kündigungsfrist und den nächstmöglichen Kündigungstermin auf der Rechnung anzugeben.

Verbraucher sollten dann ihren aktuellen Tarif mit anderen Angeboten vergleichen. Derzeit spart eine Familie mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden, die erstmals in einen günstigen Tarif wechselt, im Bundesdurchschnitt 461 Euro pro Jahr.

Mehr Informationen zur Stromrechnung: www.verivox.de/ratgeber/stromrechnung-stimmt-meine-jahresabrechnung-41838/

Methodik

Die repräsentativen Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut eResult im Frühjahr 2018 online ermittelt. Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren. (sw)

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