Die Zeiten, in denen eine Souterrain Wohnung in abwertender Manier als „Kellerloch“, „Dunkelkammer“ oder „Kellerverließ“ bezeichnet wurde, sind längst gezählt. Auch der Status einer Notherberge, in der allerhöchstens Studenten ein Wohlfühlparadies erkennen, ist mit der Zeit aus den Köpfen der Bevölkerung verschwunden. Souterrainwohnungen haben einen positiven Imagewandel vollzogen und sind gerade in dichtbesiedelten Ballungsgebieten eine heißbegehrte Wohnvariante. Sie lassen sich heute leicht und unkompliziert vermieten und Bewohner fühlen sich alles andere als in ihrer Gestaltungsfreiheit beraubt. Wählt man nun noch die passende Einrichtung aus, steht dem Wohnglück so schnell nichts mehr im Wege.

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Lichtquellen nicht beseitigen

Eine Souterrainwohnung sollte belebend wirken, sodass eine Untergrund-Atmosphäre erst gar keine Möglichkeit hat, auch nur im kleinsten Maße aufzuflammen. Man sollte seine vorhanden Sonnenlichtquellen somit nutzen und ein Eintreten der kostbaren Sonnenstrahlen ermöglichen. Verzichten Sie somit falls möglich auf dicke Vorhänge, die den Raum nur unnötig abdunkeln und trist erscheinen lassen. Benutzen Sie stattdessen lieber Plissees und runden Sie das Ganze mit den passenden Schals an den Fensterseiten ab. Auf diese Weise lässt sich Stil, Gestaltungsfreiheit und eine angenehme Lichtquelle hervorragend miteinander verknüpfen.

Farben durchdacht platzieren

Auch die Farbgebung spielt in der Souterrainwohnung eine tragende Rolle – entscheidet sie doch, ob ein Raum beklemmend und teils sogar schmuddelig wirken könnte, oder einladend, hell und freundlich. Helle Farbtöne sollten bei der kultigen Kellerwohnvariante immer präferiert werden. Sie geben dem Raum eine erfrischende und erleichternde Offenheit und der Raum wirkt in den meisten Fällen sogar größer und auch wärmer. Von Pastelltönen hingegen raten viele Designexperten ab. Hier besteht einfach die Gefahr, dass der Raum noch dunkler erscheint und dadurch das komplette Gegenteil vom gewünschten Resultat zustande kommt.

Es werde Licht

Auch die künstlichen Lichtquellen sollten bei einer Souterrainwohnung gezielt eingesetzt werden. In Verbindung mit den offengehaltenen Fenstern, erschafft man so eine erstklassige und angenehme Lichtatmosphäre. Fluter helfen besonders gut dabei, dieses Gestaltungsbild zu erzielen. Der Lichtkegel sollte dabei stets nach oben deuten und die Decke sollte zum neuen Lichtzentrum des Raumes werden. Auch das indirekte Beleuchten von Möbeln kann dieses erschaffene Bild noch weiter verfeinern.

Vertikale Möbelausrichtung

Bei der Wahl der Einrichtung sollte man versuchen, eine vertikale Ausrichtung zu erzeugen. Da die Raumhöhe in vielen Fällen nicht der einer „normalen“ Wohnung gleicht, sondern eher niedrig ist, sollte man hier in die vertikale Richtung denken, so wie es bei einem Sideboard der Fall ist. Damit stellt man sicher, dass der Raum weiterhin großzügig erscheint und die optische Täuschung perfekt wirken kann. Hohe Möbel bergen zudem die Gefahr, dass ein zu großer und stark wirkender Schatteneinfall, den Raum zusätzlich abdunkelt und das Flair hemmt.

Vorsicht im Sommer

Vor allem in den heißen Monaten sollte man einen verstärkten Blick auf sein Lüftungsverhalten werfen. Ist es draußen wärmer als in der eigenen Souterrainwohnung, so kann ein offenes Fenster die Bildung von Schimmel innerhalb der Wohnung begünstigen. Feuchtigkeit setzt sich immer dort

ab, wo es am kältesten ist. Um dieses Szenario abzuwenden, sollte man in dieser Zeit des Jahres vor allem auf das Stoßlüften setzen.

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