Der Verkauf einer Immobilie kann viele Gründe haben. Häufig sind einschneidende Lebensereignisse wie Erbschaften, Scheidungen oder Todesfälle der ausschlaggebende Punkt für den Entschluss, eine Immobilie zu verkaufen. Eine weitere Motivation für den Immobilienverkauf kann der finanzielle Gewinn sein, wie beispielsweise bei einem geplanten Verkauf.
Schlussendlich geht es darum, die Immobilie in möglichst kurzer Zeit zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Damit das erfolgreich gelingt, gilt es einige wesentliche Dinge zu beachten.

In 5 Schritten zum Verkauf

Der Verkauf einer Immobilie sollte keinesfalls ohne guter Planung und Vorbereitung angegangen werden. Diese folgenden 5 Schritte sind wesentlich für den erfolgreichen Immobilienverkauf.

Schritt 1: Die nötigen Unterlagen zusammenstellen

Egal, ob eine Immobilie auf eigene Faust, oder mit Hilfe eines Maklers verkauft werden soll – das Zusammenstellen von relevanten Unterlagen ist in jedem Fall notwendig. Zu den Unterlagen gehören ein Grundriss Papier der Immobilie, Fotos, Energieausweis sowie Informationen zur Gebäudeversicherung und der Grundbuchauszug, welcher die Eigentumsverhältnisse der Immobilie belegt.

All diese Informationen werden entweder dem zuständigen Immobilienmakler ausgehändigt, beziehungsweise für das Inserieren des Wohnobjekts verwendet. Bei späteren Wohnungsbesichtigungen sollten diese Informationen zu jedem Zeitpunkt griffbereit sein, um eventuelle Fragen potentieller Käufer kompetent beantworten zu können.

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Schritt 2: Der Wert der Immobilie

Ein Makler verfügt über die Kompetenz, unter Anderem aufgrund seiner Erfahrungen den Wert einer Immobilie bestmöglich einschätzen zu können. Um einen realistischen Wert für die Immobilie eigenständig zu ermitteln ist es wichtig, die Kaufpreise der Umgebung gut zu kennen und laufend zu beobachten. Ein Blick auf die Kaufpreis Statistiken ist hier hilfreich.  

Wird eine Immobilie zu einem niedrigen Preis angeboten, ist diese zwar schnell verkauft – ein potentieller Mehrgewinn geht dabei allerdings verloren. Der Antrag auf ein Sachverständigengutachten liefert mehr Klarheit über den finanziellen Wert der Immobilie. An diesem Wert orientiert sich dann auch der Verkaufspreis.

Schritt 3: Die Immobilienanzeige

Wenn alle nötigen Unterlagen vorhanden und der Wert der Immobilie festgelegt sind, ist das Inserat der Immobilie der nächste Schritt. In den meisten Fällen geschieht dies online. Dort gilt es, das Inserat von den anderen abzuheben. Ausdrucksstarke Bilder, eine übersichtliche Darstellung der Informationen und im besten Fall suchmaschinenoptimierte Betitelungen sind das A und O für den Erfolg der Immobilienanzeige.

Schritt 4: Live Präsentation der Immobilie

Haben sich erst einmal Interessenten gefunden, können Besichtigungstermine vereinbart werden. Bei der Besichtigung gilt es, die Immobilie von ihrer besten Seite zu zeigen. Dafür ist es eventuell notwendig, die Immobilie zu renovieren oder zu sanieren. Die Wahl der richtigen Baustellenausrüstung und Baumaterialien bietet die Grundlage für eine erfolgreiche Verschönerung und die ansprechende Präsentation des Objekts.

Neben der Optik des Objekts spielt auch das Auftreten des Verkäufers eine wichtige Rolle. Eine selbstbewusste und freundliche Ausstrahlung erhöht die Chance, die Immobilie erfolgreich zu verkaufen. Des weiteren sollten die von den Kaufinteressenten gestellten Fragen zur Immobilie kompetent beantwortet werden können. Bekannte Mängel der Immobilie sollten dabei nicht verschwiegen werden. Treten diese Mängel nach dem Verkauf zu Tage, kann dies vom Käufer vor Gericht zur Anzeige gebracht werden.

Makler wissen über diesen Umstand Bescheid. Sie informieren sich im Vorhinein ausreichend über alle Informationen bezüglich der Immobilie  und können die Besichtigungen und die Vermarktung des Objekts übernehmen.

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Schritt 5: Der Kaufvertrag

Der finale Verkauf der Immobilie wird in einem Kaufvertrag festgehalten. Um sicherzugehen, dass der Käufer den vereinbarten Betrag auch tatsächlich bezahlen kann, sollte von diesem zuvor ein Kapitalnachweis eingereicht werden. Der Kaufvertrag wird von einem Notar abgewickelt. Dieser erklärt beiden Seiten die Inhalte des Vertrages und klärt über Rechte und Pflichten auf. Der Notar kümmert sich zudem darum, dass die neuen Eigentümer nach eingegangener Zahlung im Grundbuch eingeschrieben werden.

Wissenswertes zum Verkauf von Immobilien

Wann sollte ich eine Immobilie verkaufen?

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, begegnet unweigerlich der Frage nach dem ‘richtigen’ Zeitpunkt. Je nachdem, aus welcher Motivation heraus der Verkauf stattfindet, ist die Antwort ganz unterschiedlich. Ist der Immobilienverkauf ein geplantes Ereignis, orientiert man sich am besten an der aktuellen Marktsituation.

Wie lange dauert der Verkauf einer Immobilie?

Der Verkauf einer Immobilie kann sich von der Vorbereitung bis hin zur finalen Übergabe an einen neuen Besitzer über mehrere Monate hinziehen. Einfamilienhäuser verkaufen sich, je nach Lage und Region, in durchschnittlich 5-6 Monaten. Bei Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen dauert es im Schnitt etwas länger.

Immobilienverkauf trotz laufendem Kredit?

Ja, das ist durchaus möglich. Beim jeweils zuständigen Kreditinstitut kann die Information zur Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung beantragt werden. Der Restbetrag des Darlehens inklusive der Zinsen müssen beim Verkauf ausgeglichen werden.

Das Notariat erhält dann ein Schreiben bezüglich des Darlehens und informiert den Käufer über die Verteilung des Geldbetrags. Beim Kauf zahlt der Käufer den Restbetrag des Kredits an zuständige Bank, den Restwert erhält der Verkäufer.

Steuerfrei verkaufen: Wie geht das?

Damit beim Verkauf der Immobilie keine Spekulationssteuer anfällt, gilt es ein paar wesentliche Dinge zu beachten. Zunächst einmal muss der Eigentümer die Immobilie selbst bewohnt haben. Wenn dies nicht für den gesamten Zeitraum des Immobilienbesitzes der Fall war, muss der Verkäufer wenigstens im Verkaufsjahr und den beiden vorangegangen Kalenderjahren das Haus genutzt haben. Ansonsten gilt, dass die Immobilie mindestens 10 Jahre im Eigentumsbesitz sein muss.

Des weiteren fällt bei dem Verkauf einer Immobilie die sogenannte Grunderwerbsteuer an. Diese ist einmalig zu erbringen und lag 2006 in Deutschland bei 3,5%. Mittlerweile legt jedes Bundesland den Steuersatz selbst fest. In den meisten Fällen wird diese einmalige Steuer vom Käufer übernommen.

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