Eine sparsam gestaltete Einrichtung deutet nicht zwangsläufig auf Ideenlosigkeit hin. Vielmehr strahlt sie wesentlich mehr Ruhe aus, als dies in überladenen Räumlichkeiten der Fall ist. Doch schwingt bei minimalistischen Einrichtungen immer ein Risiko mit, dass sie ungemütlich und trist erscheinen. Mit einige Tipps avanciert das eigene Zuhause dank dem nachhaltigen puristischen Wohnstil in einen echten Wohlfühlort der Entspannung. 

Das Konzept des Purismus einfach erklärt

Unter dem Begriff „Purismus“ fallen keine spezifischen Möbel. Vielmehr bezeichnet der Purismus ein spezielles Wohnkonzept, eine besondere Art, Räume zu gestalten. Die Kunst des „einfachen, nachhaltigen und minimalistischen Wohnens“ bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: Sie wirkt platzsparend, ordentlich und vergrößert optisch den Raum. Weiterhin bringt eine puristische Einrichtung einen zeitsparenden Effekt mit. Gleichzeitig ist es vonnöten, einen goldenen Mittelweg zu finden, damit die Zimmer nicht traurig und unterkühlt erscheinen. Mit den richtigen Accessoires und einer klugen Farbwahl ist dies wiederum unkompliziert umzusetzen. 

Diese Elemente gehören in einen puristisch-minimalistischen Raum

Vollgestellte Regale, überladene Dekorationen und Abstellflächen gehen nicht mit dem puristischen Konzept einher. Stattdessen lassen sich wichtige, manchmal auch multifunktionale Möbel im Raum platzieren. Diese Möbel beschränken sich – je nach Raumart und gewünschter Nutzung derselben – auf einen Tisch, ein Bett, die Kommode, einen Schrank und diverse Sitzmöglichkeiten. Offene Regalsysteme gilt es im Purismus zu vermeiden, an ihrer Stelle lassen sich Regale mit Türen aufstellen. Sie vermeiden die optische Unruhe, welche durch ein offenes Regalsystem entstehen würde. Gleichzeitig bringen sie eine gewisse Zeitersparnis mit, da sich in einem geschlossenen Regal weniger Staub ansammelt. 

Die Wanddekoration fällt im Purismus bescheiden aus. Satt Mustertapeten und Bilderwänden setzen einzelne, bedeutsame Bilder wertvolle Akzente. Wilde Farbkombinationen sind an den Wänden nicht auffindbar. Beim Purismus dominieren ruhige Farben wie beispielsweise Platingrau, Schwarz oder Weiß. Für ein etwas gemütlicheres Erscheinungsbild sorgen ausgeglichene Pastelltöne wie Rosé oder Cremefarben. 

Bildquelle: fotolila – © denisismagilov

Rollos und Jalousien zieren die puristisch gestalteten Fenster

Opulente Vorhänge gehören zu anderen Einrichtungsstilen, denn der Purismus macht sich nichts aus hervorstechenden Fensterdekorationen. Um den Raum vor störenden Sonnenstrahlen oder neugierigen Blicken zu schützen, bieten sich schlanke und vor allem praktische Fenstervorhänge an. Hierfür kommen abwischbare Seitenrollos oder Jalousien in dezenten Farbtönen infrage. Die textilen Bedeckungen der Fenster sind platzsparend, doch umso pflegeintensiver. Auffällige Muster sind auch an den Rollos und Jalousien nicht vorgesehen. Monofarbige Nuancen bringen die dem Raum innewohnende Ruhe nicht durcheinander und runden den minimalistischen Stil ab. 

Mit dieser Wohndekoration wird das puristische Interieur noch gemütlicher

Puristische Räume müssen nicht steril aussehen, da sie sich mit einigen Wohntextilien und Dekorationsgegenständen optisch aufwerten lassen. Hierfür eignen sich alle natürlichen Materialien, da sie dieselbe Ruhe ausstrahlen wie das nachhaltige Raumkonzept. Naturholz ist das Material erster Wahl, da es nachhaltig und natürlich zugleich ist. Vereinzelte textile Accessoires können das minimalistische Interieur begleiten. Decken und Kissen aus Samt oder Felloptik sorgen für ein behagliches Ambiente, ohne zu dick aufzutragen. Ein weiteres indirektes Stilmittel stellen grüne Pflanzen dar, die hervorragend mit den natürlichen Holzmaterialien einhergehen. Ob es sich dabei um pflegeleichte Zimmerpflanzen oder Pflanzen mit außergewöhnlichen Blüten- und Blattformen handelt bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Für erfrischende und belebende Details lassen sich exotische Schnittblumen oder spiralförmige Bambusstängel in gefüllten Glasvasen überall im Raum verteilt aufstellen. 

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