Enge Räume nehmen uns die Lebensqualität und es fühlt sich oftmals so an, als ob man keine Luft zum atmen mehr hat. Dabei muss man nicht unbedingt von klaustrophobischer Natur sein, um dieses Phänomen verspüren zu können. Es gibt sicherlich gute Gründe, warum Gefängnisse beispielsweise in einer bestraffenden und einschränkenden Holzschachtel-Manier aufgebaut sind. Umso mehr möchte man es schleunigst vermeiden, sich dieses abschnürende Flair in die eigenen vier Wände zu holen. Wanddurchbrüche bieten gerade für kleine Räume im Eigenheim eine erstklassige Möglichkeit, wieder für eine erfrischende Raumweite zu sorgen, die zudem auch optisch einiges hergibt. Wer sich an gewisse Dinge während der Durchführung hält, wird mit einem einladenden Resultat belohnt.

Den Rat eines Profis einholen

Wie einfach solch ein Wanddurchbruch auch aussehen mag, eines steht unumstritten im Vorfeld fest – die Arbeit erfordert definitiv den Rat eines Fachmannes! Vor allem wenn es um die Beurteilung der Wände geht, kommt man meistens nicht um die Miteinbeziehung eines echten Profis drumherum. Nur er kann gut und fachgerecht einschätzen, ob es sich umeine tragende Wand handelt oder man das „Go“ zum Durchbruch erhält. Meistens mussman mindestens 450€ auf den Tisch blättern, um sich den Rat eines Statikers einholen zu können, Tendenz sogar eher steigend. Mit Blick auf die sicherheitsrelevante Bedeutung solch einer Einschätzung, ist es preislich jedoch als lohnenswerte und gute Investition anzusiedeln.

Falls ein Bauplan vorhanden sein sollte und man zudem in der Lage ist die dortigen Informationen zielführend zu lesen und zu verstehen, kann man sich jede Menge Geld sparen und die Beurteilung in die eigenen Hände legen. Auch das zuständige Bauamt könnte solche Unterlagen parat haben, falls der eigentliche Bauplan nicht mehr aufzufinden ist.

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Die richtige Umsetzung

Zwar lässt sich so ein Wanddurchbruch auch in guter alter Steinzeit-Herangehensweise vollziehen, jedoch ist die Verwendung von Hammer und Meißel eher als kräfteraubend und kompliziert einzuordnen, sodass ein Schlagbohrer eine zweckdienlichere Art und Weise darstellt. Man sollte während der Verwendung des Bohrers nur darauf achten, dass nicht zu viel Fläche zerstört wird. Gerade weil die Arbeiten mit solch einem Gerät sehr radikal vonstattengehen, ist besondere Vorsicht geboten.

Eine weitere hervorragende Methode ist das Schneiden mit einem Winkelschleifer. Mit Hilfe von Diamantscheiben kann man sich erstklassig und exakt durch die Wand arbeiten und für die gewünschte Trennung sorgen. Verglichen mit der Schlagbohrer-Methode kann man hier als Zwischenfazit eine eindeutig schonendere und elegantere Arbeitsweise festhalten. Vorab sollte man sich sicher sein, um welches Innenleben es sich bei der jeweiligen Wand handelt. So lässt sich der Winkelschleifer perfekt bei Gipskarton und Porenbeton verwenden, jedoch zieht er bei Metallarmierungen eher den kürzeren.

Kleine und rundere Wanddurchbrüche lassen sich hingegen besser mit einem Kernbohrer realisieren. Es ist wichtig im Vorfeld ausreichend Zeit in die Planung zu investieren. Auch bei

der Wahl des geeigneten Arbeitswerkzeuges wird sich diese intensive Planungsmaßnahme hinterher bezahlt machen.

Feintuning am Ort des Geschehens

Da während der Arbeiten eine Menge Dreck und teilweise auch sehr feinkörniger Staub entstehen wird, sollten vor Beginn alle im Raum stehenden Möbel und Gegenstände entfernt oder ausreichend abgedeckt werden, um eine Verschmutzung oder einen Schaden auszuschließen. Mit Folien oder auch Abklebungen schafft man sich hier effektiv Abhilfe. Auf diese Weise kann man stets die Sicherheit genießen, dass die angesprochen Partikel sich nicht flächendeckend im Haus verteilen und die Reinigung im Nachhinein nicht zu einem zeitraubenden Unterfangen wird.

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Zeit und Kosten

Die Durchführungszeit lässt sich nicht pauschal benennen, hier ist vor allem die Erfahrung der Arbeiter und das verwendete Arbeitswerkzeug wegweisend. Durchschnittlich betrachtet lassen sich solche Erneuerungsmaßnahmen jedoch in 1-2 Tagen realisieren. Die Kosten belaufen sich, je nach angestrebtem Vorhaben, meistens um die 800 bis 2000 Euro. Diese Kosten können jedoch auch höher ausfallen, wenn eine Tür oder ein Fenster in dem Durchbruch platziert werden soll.

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