Die meisten rechtlichen Neuerungen im Immobilienbereich betreffen in diesem Jahr Energiemaßnahmen. Das hat einen guten Grund: Das Durchschnittsalter der in Deutschland vorhandenen rund 21 Millionen Heizkessel beträgt knapp 17 Jahre, etwa 3,5 Millionen sind sogar älter als 25 Jahre. Der Anteil der über 30 Jahre alten Heizkessel ist unbekannt, Schätzungen gehen von deutlich mehr als einer Million aus.

Die Energieeinsparverordnung EnEV sieht vor, dass ein Heizkessel nach 30 Jahren Betrieb ersetzt werden muss. Viele Hauseigentümer mit einer vor dem Jahr 1989 eingebauten Heizungsanlage müssen den Heizkessel daher dieses Jahr erneuern lassen. Hauseigentümer können auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen prüfen, ob ihre Heizung die gesetzliche Frist überschreitet.

Bei einem Tausch sollten möglichst Heizkessel gekauft werden, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Welche ökologische Heizung sich eignet, erklären Gebäudeenergieberater aus der Region. Ein Tausch lohnt sich oft auch schon nach 20 Jahren. Neutrale Informationen gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben werden. Auch, wer schon länger in seinem Haus wohnt, ist nicht betroffen, egal, welche Heizung er nutzt, ebenso Wohngebäude mit weniger als drei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung zum Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat.

Seit Januar 2019 werden über 23 Jahre alte Heizungsanlagen vom Schornsteinfeger mit einem Effizienzlabel versehen, das auf einer Skala von grün bis rot darüber informiert, wie sparsam das Gerät ist. Das Label ist für diejenigen Heizkessel Pflicht, die vor 1996 eingebaut wurden.

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