Steigende Mietpreise in Berlin erschweren die Suche nach günstigem Wohnraum. Gemäß aktueller Daten hat Kreuzberg derzeit im Verhältnis die höchsten Mietpreise mit monatlichen 1.095 Euro für eine 55-Quadratmeter-Wohnung. Im Vergleich dazu würde eine gleich große Wohnung in Reinickendorf, einem der erschwinglichsten Viertel, nur 525 Euro kosten.

Der Wohnungsmarkt in Berlin ist, wie auch in weiteren deutschen Großstädten, angespannt. Dies zeigen unter anderem die kürzlichen Proteste zur Enteignung privater Wohnungsunternehmen. Eine Momentaufnahme der aktuellen Mietpreise veranschaulicht, dass die Mieten durchaus über jenen des Mietspiegels liegen. Letzterer wird nämlich aufgrund von Bestandsmieten berechnet, während Neuvermietungen deutlich teurer sind. Wer also derzeit neu in oder nach Berlin umzieht, sollte sich insbesondere auch die aktuelle Preislage, anstatt nur den Durchschnitt bereits bestehender Mietverträge, anschauen.
Am tiefsten muss derzeit in Kreuzberg in die Tasche gegriffen werden. So liegt dort die Monatsmiete für eine 55-Quadratmeter-Wohnung bei happigen 1160 Euro. Kein Wunder, gilt es doch als das Trendviertel der Hauptstadt. Zentral gelegen, multikulti, hip – nur die einst billigen Mieten sind kaum mehr vorhanden, was die Gentrifizierung vorantreibt.

In Reinickendorf hingegen liegt die Monatsmiete bei ca. 525 Euro, halb so teuer wie Kreuzberg. Damit liegt ein großer Preisunterschied zwischen dem aktuell teuersten und günstigsten Stadtviertel Berlins, genauer gesagt 635 Euro monatlich.
Selbst in weniger erschwinglichen Vierteln lässt sich im Vergleich zu Kreuzberg immer noch an Miete sparen. Mit 1065 Euro Monatsmiete liegt Friedrichshain auf Platz zwei. Platz drei belegt Mitte, dem mit Sehenswürdigkeiten voll gespickten Zentrum der Hauptstadt. Wer hier wohnen will, hat die Wahl zwischen Plattenbau und Altbau. Die Miete beträgt dort monatlich rund 1077 Euro, einer Ersparnis von 83 Euro im Vergleich zu Kreuzberg also.

Neben Reinickendorf gibt es noch einige weitere Stadtteile, in denen es sich vergleichsweise günstig wohnen lässt. So folgt als zweitgünstigstes Viertel Neu-Hohenschönhausen mit 534 Euro, aktuell 626 Euro weniger als in Kreuzberg. In Lichtenberg liegt die Monatsmiete bei ca. 623 Euro. Und schließlich lässt es sich auch im viertbilligsten Viertel Rummelsburg noch ordentlich im Vergleich zu Kreuzberg sparen. Bei 688 Euro im Monat für eine 55-Quadratmeter-Wohnung entspricht der Preisunterschied zum teuersten Viertel einem Familien-Jahresticket für den Tierpark.


Wie die aktuelle Lage zeigt, liegen neu vermietete Wohnungen zwar meist klar über dem Mietspiegel, jedoch lassen sich in Reinickendorf, Neu-Hohenschönhausen, Lichtenberg und Rummelsburg um die 500 Euro im Monat gegenüber Kreuzberg einsparen. Die Wohnungssuche außerhalb der Trendbezirke lohnt sich also.

Quelle. SoWohnt (sw)

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Bildquelle: fotolila – © eyetronic

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