Wer wünscht sich in diesen Wochen nicht ein wohltemperiertes kühles Schlafzimmer oder einen kühlen Kopf beim Arbeiten im Büro.

Buchen wir Urlaub oder eine geschäftliche Reise geht ein Hotel ohne Klimaanlage gar nicht. Warum also nicht auch zu Hause für Abkühlung sorgen. Doch kann man in Zeiten der hohen Strompreise und dem Wunsch, die Umwelt zu schonen ohne schlechtes Gewissen eine Klimaanlage in Betrieb nehmen? Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile zusammengestellt.

Was unterscheidet mobile und festinstallierte Klimaanlagen voneinander und welche Vor- und Nachteile gibt es?

Um die gewünchte Temperatur zu erreichen, sollte man die so genannte “Kühllast” ermitteln: Sie errechnet sich aus dem  individuellen Kühlbedarf abhängig von Raumvorgaben, Sonneneinstrahlung, Wärmequellen und anderen Parametern und vereinfacht die Auswahl des passenden Gerätes.

Wichtig zu wissen!

Bei Klimatisierung mit einem Klimagerät muss die warme Luft nach außen befördert werden. Echte Klimageräte ohne Abluftschlauch gibt es nicht.

Monoblock-Klimageräte

Der Abtransport der Warmluft erfolgt über einen Schlauch, der entweder durch eine Öffnung in der Wand nach außen geführt wird oder aber durch ein gekipptes Fenster.

Bei der Lösung „gekipptes Fender“ strömt aber wieder warme Frischluft in die Wohnung hinein. So entsteht ein Kreislauf aus Aufheizen und Abkühlen, gegen den die Klimaanlage ankämpfen muss – und das wiederum sorgt für einen erhöhten Energieverbrauch.

Diese so genannten Monoblockgeräte sind klein, kompakt und praktisch. Eine Steckdose genügt für die Inbetriebnahme, denn hier befinden sich Kühlfläche und Wärmeableitung im selben Gerät.

Die Klimaanlage lässt sich auf Rollen bequem in alle zu kühlenden Räume schieben.

Weiterer Nachteil ist der Geräuschpegel dieser Klimaanlagen-Modelle.

Split-Klimageräte

Das mobile Splitgerät ist mit einem zusätzlichen Außengerät ausgestattet. Bei dieser zweiteiligen mobilen Klimaanlage handelt es sich um ein Innengerät, das die warme Luft ansaugt und filtert und einen außen aufgestellten Kühlkompressor. Beide Geräte sind durch einen Schlauch verbunden, durch den sowohl die elektrische Leitung, als auch das Kältemittel verläuft, das die Wärme abtransportiert.

Bei den zweiteiligen Geräten benötigt man einen Stellplatz außen. Sind weder Balkon noch Terrasse vorhanden, muss mit dem Vermieter abgestimmt werden, ob eine Montage an der Außenfassade erlaubt wird.

Diese Klimaanlage ist effektiver als die Monoblock-Version, ihre Kühlleistung ist wesentlich höher. Vor allem für größere Räume ist dies sinnvoll.

Fest installierte Klimageräte

Sowohl das Innen- als auch das Außengerät werden bei dieser Klimaanlage fest im Haus oder in der Wohnung eingebaut. Beim Innenteil der Klimaanlage wird zwischen Wand- und Deckengeräten unterschieden. Eine Klimaanlage, die nicht nur in einem bestimmten Raum, sondern in mehreren Zimmern für angenehm kühles Raumklima sorgen soll, nennt sich Multi-Splitgerät und arbeitet mit einem Außenteil und mehreren daran angeschlossenen Innengeräten.

Gute Klimageräte leisten weit mehr als nur die Kühle auf Knopfdruck: Sie filtern die Raumluft und regulieren die Feuchtigkeit.

Vorteil: Diese Filtersysteme bringen gerade Allergikern eine nicht zu unterschätzende Entlastung und Erholung, auch das Infektionsrisiko für Immungeschwächte sinkt merklich.

Vorteile der Klimaanlage

Ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden: Wenn die Zimmertemperatur eine gewisse Grenze überschreitet, lässt die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit rapide nach. Eine Klimaanlage sorgt durch die Abkühlung auf die empfohlene Raumtemperatur dafür, dass wir besser arbeiten können und uns wohl fühlen oder des nachts besser schlafen.

Mobile Klimageräte lassen sich zudem dank ihrer Rollen in jedem beliebigen Raum verwenden und sind einfach zu installieren.

Weiterer Pluspunkt für die moderne Klimaanlage: Durch chlorfreie Kältemittelmischungen oder Propan wird die Ozonschicht nicht angegriffen.

Nachteile der Klimaanlage

Größter Nachteil sind die entstehenden Kosten durch Anschaffung und Betrieb.

Mobile Geräte sind schon ab ca. 200 Euro erhältlich, können je nach Anbieter aber auch über 1.000 Euro kosten. Fest installierte Anlagen kosten ein Vielfaches, dazu kommt noch die Montage durch einen Fachmann.

Die meisten Klimageräte schaffen die gewünschte Abkühlung nur in kleinen Räumen oder mit sehr langer Laufzeit. So kann die Klimaanlage zum echten Stromfresser werden.

Mit Kosten von mehreren Hundert Euro ist bei regelmäßigem Betrieb zu rechnen – beim Monoblock ist der Verbrauch oft fast doppelt so hoch wie bei einem Splitgerät.

Ein weiterer Nachteil ist der Geräuschpegel, den die Kompressoren beim Abkühlen der Luft verursachen. Leiser als die Monoblockgeräte sind natürlich die zwei- oder mehrteiligen Splitgeräte, bei denen der Kompressor sich im Freien befindet. Diese Klimaanlage verursacht – zumindest drinnen – kaum Betriebsgeräusche.

Das Energielabel

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Energielabel, das Angaben zur Energieeffizienzklasse, zur Kühlleistung, zum Stromverbrauch und zur Lärmentwicklung enthält.

Quelle: Ownersclub (sw)

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Bildquelle: fotolia © blackday

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