Nicht viele Einrichtungsstile schaffen es, sich nach der erstmaligen Betrachtung direkt fest im Gedächtnis zu verankern. Zwar haben schon viele verschiedene Stilideen weltweit für Aufsehen und Begeisterung gesorgt, jedoch schaffen es nur die wenigsten von ihnen auch lange Zeit an der Spitze der Designinteressierten zu verweilen. Trends kommen und gehen, doch nur die absoluten Top-Kreationen schaffen es einen zeitlosen Status zu erlangen, der solch eine Strahlkraft besitzt, als könne er schier bis in die Unendlichkeit in den Eigenheimen dieser Welt für Atmosphäre und Flair sorgen. Der Kolonialstil könnte genau in diese Kategorie eingegliedert werden, da er höchstwahrscheinlich so etwas wie ein Ablaufdatum nicht besitzt. Einmal als Einrichtungsidee realisiert, katapultiert sich der Mix aus dunklem Holz und freundlichen Naturmaterialien bis in alle Ewigkeit in die Herzen der Bewohner. Wir blicken genauer hin und zeigen in unserem Blogbeitrag, was die Einrichtungsidee ausmacht und warum sie so beliebt ist. 

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Die besonderen Materialien des Kolonialstils

Es sind die dunklen und edel anmutenden Farbtöne der Holzmöbel, die den Kolonialstil innerhalb weniger Sekunden zu einem waschechten Eye-Catcher machen, dem man sich keineswegs verweigern kann. Der historische Baustil, der bereits in den ehemaligen europäischen Kolonien in Amerika aufzutrumpfen wusste, ist seinem Gewand bis in die heutige Zeit treu geblieben. Mahagoni und Teak bringen den Charakter des Stils perfekt zur Geltung, da die Edelhölzer einen robusten und widerstandsfähigen Charakter aufweisen und für Qualität stehen. Auch tropische Harthölzer, wie beispielsweise Shesham, Palisander, Mango oder auch Akazie, stehen oftmals im Fokus, wenn es darum geht passende Möbel für die Einrichtungsidee zu schaffen. 

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Viele der Hölzer kommen zwar von Grund auf in einer besonderen Machart daher, in der Regel wird durch das sogenannte „Beizen“aber noch für den gewissen Feinschliff gesorgt. Die Farbtöne werden dadurch noch intensiver und eindrucksvoller. Doch auch exotische Züge passen beim Kolonialstil hervorragend ins Bild, sodass beispielsweise auch Seide, Bambus, Sisal und Kokosfasern oft in die Möbelproduktion miteinbezogen, oder aber als Deko-Elemente ins jeweilige Zimmer hinzugefügt werden. 

Die Vielfältigkeit verschiedener Kulturen

Sicherlich war es nicht das Hauptziel von Marco Polo oder Christoph Kolumbus, den Kolonialstil zu erschaffen oder diesen zu verfeinern – die Entdecker sorgten mit ihren Reisen in viele verschiedene Teile der Erde jedoch dafür, dass kulturelle Errungenschaften nach Europa mitgebracht wurden und auch die Einrichtungsidee im Nachhinein davon spürbar profitierte. 

Asiatische Pflanzenmotive, neben kleinen Skulpturen, die irgendwie eine afrikanische Atmosphäre zu versprühen wissen. Das Ganze wird im Hintergrund mit Bildern abgerundet, die in einem eher britisch gehaltenen Bilderrahmen ausgezeichnet zur Geltung kommen. Der Kolonialstil lässt die Vielfältigkeit dieses Planeten erblicken, ohne dabei völlig sein Gesicht zu verlieren. 

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Deko-Ideen für den Kolonialstil

Da die zuvor vorgestellten Holzmöbel oftmals einen eher dunklen Charakter haben, läuft man beim Kolonialstil Gefahr, ein zu schwer wirkendes Raumklima zu erschaffen. Die Einbindung von helleren Deko-Elementen gehört dementsprechend fest zur Realisierung des Stils dazu, weil dadurch eine Auflockerung entsteht und das erschaffene Werk wieder mehr „atmen“ kann. 

Egal, ob dabei tropische Blüten oder auch Gewächse, wie Strelitzien und Jasminblüten verwendet werden – die dekorativen Stücke sorgen für einen angenehmen Stilbruch, der dem Raum zusätzliches Leben gibt. Auch weitere, dezent eingesetzte Möbelstücke aus Rattan, reihen sich ideal ins Bild ein. Helles Leinen und Leder machen den Raum wohnlicher und verschmelzen harmonisch mit den dunklen Tropen- und Edelhölzern. Trauen Sie sich und bringen Sie ebenfalls etwas Globetrotter-Feeling in die Wohnung, indem Sie alte Souvenirs von vergangenen Reisen bewusst in der Wohnung verteilen. Eine alte, an der Wand platzierte Landkarte bringt beispielsweise einen Touch von Persönlichkeit in die Wohnung und erzählt gleichzeitig eine Geschichte. Kleine Besonderheiten wie diese machen den Kolonialstil vom Gesamtbild her noch kompletter. 

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